Berufswahl

Karrierewahl

Bei der Berufswahl spielen persönliche Interessen eine wichtige Rolle. Bei der Berufswahl handelt es sich um die Entscheidung, den ausgeübten Beruf aufzunehmen oder zu wechseln oder eine Berufsausbildung aufzunehmen. Auf diese Weise können Sie Ihr Kind bei der Berufswahl von Svenja Hofert wirklich unterstützen.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Bei der Berufswahl handelt es sich um die Wahl der Berufsaufnahme, des Wechsels oder der Einleitung einer Ausbildung. Bei der Berufswahl ist die Wahlmöglichkeit (und Notwendigkeit) eine Konsequenz der Berufswahlfreiheit. Bis ins neunzehnte Jh. war die Berufsausübung durch eine Fülle von rechtlichen und berufsrechtlichen Beschränkungen begrenzt. Die Berufswahl in der DDR war stark eingeschrumpft.

In Abhängigkeit von der politisch bedingten Verlässlichkeit und dem gesellschaftlichen Hintergrund erfolgte die Verwirklichung der eigenen Karrierewünsche. Die internen (endogenen) Bestimmungsfaktoren der Berufswahl sind diejenigen Bestimmungsfaktoren, die die jeweiligen Auswahlkriterien als Basis für die Auswahl der Alternativen der Berufswahl haben. Hierzu zählen körperliche Bedingungen (Geschlecht, Alter), aber auch Angemessenheit (Studienerfolg), Tendenz im Sinn individueller Belange und andere innerbetriebliche Einflussfaktoren wie Verantwortung und Kooperation.

Externe (exogene) Einflussfaktoren bei der Berufswahl sind diejenigen sozialen und wirtschaftlichen Randbedingungen und Merkmale, die außerhalb des Einflussbereichs des jungen Menschen liegt. Bei der Berufswahl kommt es auf verschiedene Lebensbereiche wie Familien-, Schul- und Peer-Gruppen, aber auch auf die aktuelle Arbeitsmarktlage an. Die Wechselwirkung von endogenen und exogenen Klimafaktoren bildet gewisse Ideen und Erwartungen an die Berufswelt der Berufswähler.

So könnte ein fünfstufiges Berufswahlmodell aussehen: Berufswahlbestimmung: Beschränkung auf den angestrebten Ausbildungsberuf, Prüfung der Ausbildungsmarktsituation. Die Begleitung und Unterstützung des Prozesses der individuellen Berufswahl ist eine Aufgabenstellung der Schulinstitution in ihrer Qualifikations- und Sozialkultur. Bei der Vorbereitung junger Menschen auf eine Karriere spielt neben dem elterlichen Haus und den Freundinnen und Freunden vor allem die schulische Kondition eine wichtige Rolle: Die Schulbildung unternimmt erste pädagogische Maßnahmen, um sie in die Welt der Arbeit und des Berufes zu führen.

Dies soll den Jugendlichen die Möglichkeit geben, eine Entscheidung über die Erstausbildung zu treffen. In den Haupt- und Hauptschulen, zum Teil auch im Gymnasium, werden Betriebspraktika organisiert, um den Kindern einen Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt zu geben, die im Wesentlichen der Kontrolle ihrer beruflichen Ziele dient, aber auch einen Einblick in andere Berufsgruppen bietet (zweite Praktika).

Zur Unterstützung der Berufswahl steht eine große Anzahl von Berufsberatungs-, Trainings- und Studienberatungsangeboten zur Verfügung. Die Berufsberatungsstelle der Arbeitsagentur ist als öffentliche Einrichtung der beruflichen Beratung zu erwähnen. Dabei steht ein kostenfreies Einzelberatungsgespräch mit einer Fachberaterin im Mittelpunkt. Privatunternehmen veranstalten Konsumentenmessen zum Themenbereich Berufswahl oder liefern in Jugendzeitschriften nützliche Hinweise zum Themenbereich Karriereorientierung.

Berufsberaterinnen und -berater führen Einzel- oder Gruppencoachings durch, um die individuellen Fähigkeiten herauszufinden und sie so bei der Studien- und Berufswahl zielgerichtet zu begleiten. Hier finden Sie alles, was Sie über Ihre Studien- und Berufswahl wissen müssen. Cologne 2012, ISBN 978-3-00-037172-1 Lothar Beinke: Familien- und Berufswahl. Der Bock Verlagshaus, Bad Honnef 2002, ISBN 3-87066-853-9 Lothar Beinke: Schwierigkeiten bei der Berufswahl und Abbruch der Ausbildung.

Frankfurt/Main 2011, ISBN 978-3-631-61481-5 Lothar Beinke: Karriereorientierung - ein Selbstverständnis. Frankfurt/Main 2012, ISBN 978-3-631-65413-2. Hochsprung ? Ludger Busshoff: Berufswahl. Theorie und ihre Relevanz für die Praktik der Karriereberatung. Kohlammer, Stuttgart/ Berlin/ Köln/ Mainz 1989, ISBN 3-17-010865-4. Hochsprung ? Melissantes: Curieuser Affecten Spiegel.... Bedingte Faktoren der Berufswahl, Lehrmaterial über Arbeit, Wirtschaft und Sozialkunde.

Druckereiverlag, Hanover 1985, ISBN 3-925658-09-2. 11. 2010: High jumping ? Manfred Tessaring (ed.): Training in social change. Einen Überblick über den derzeitigen Forschungsstand in der beruflichen Bildung in Europa. Büro für offizielle Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaft, Luxemburg 1999, ISBN 92-828-6149-X. Hochsprung ? Lothar Beinke: Berufswahl. Bockverlag, Bad Honnef 1999, ISBN 3-87066-753-2.

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