Beruf Lektor

Tätigkeitsleiterin

Redakteure müssen viel Spaß am Lesen haben und ein gutes Sprachgefühl haben. Wofür ist ein Lektor eigentlich zuständig? Dozentin Dahinter verbirgt sich ein schwerer Tag der Arbeit und vor ihr ein Handschrift, die sie noch zu lesen hat. Als Redakteurin im Beltz & Gelberg Verlagshaus ist sie für die Taschenbuchserie verantwortlich. Sie ist als Redakteurin die Drehscheibe zwischen Buchautorin und Verlegerin;

sie ist Kennerin des Buchmarktes und weiss, was gut läuft und wie ein Werk ausfällt.

Alle Redakteure haben eine feste Basis von Autorinnen und Autoren, die sie betreuen. Der Redakteur arbeitet sehr frühzeitig, oft mit der Vorstellung des Verfassers. Steht das Handschriftstück zur Verfügung, wird es von mehreren Redakteuren gelesen und anschließend entschieden, ob das Handschriftstück publiziert werden soll oder nicht. Doch woher wissen die Redakteure, welches Handschriftstück ein gutes Werk sein kann?

Welche Altersgruppe ist für das Zukunftsbuch am besten gerüstet? Sylvia Bartholl: "Das ist eine Frage der Erfahrung, ein Dozent bekommt ein Gespür dafür. Der Hauptdarsteller im Werk sollte nicht kleiner sein als der Betrachter. Allerdings kann diese Regelung nicht auf alle Werke angewendet werden. "Wie wird man Dozent? Früher war Silvia Bartholl Primarlehrerin in der Schweiz, dann studierte sie in Frankfurt am Main und kam über einen Umweg zu Beltz & Gelberg als Dozentin.

"Mein ganzes Jahr lang habe ich viel Spaß am Lesen gehabt und hatte immer viel mit Sprachen und Literaturen zu tun. "Wer Redakteur in einem Verlagshaus wird, hat in der Praxis meist einen Abschluss. Der Großteil der Dozenten hat deutsche und andere Geisteswissenschaften gelernt, weil sie mit Sprachen und Literaturen vertraut sein müssen.

Praktikumsplätze sind während des Studienverlaufs an der Tagesordnung vonnöten - denn es gibt keine Berufsausbildung oder ein zielgerichtetes Training zum Dozenten. Erst durch ein Praxissemester können zukünftige Dozenten Praxiserfahrungen machen und für ihren zukünftigen Beruf lernen. Liegen die Manuskripte auf dem Schreibtisch des Herausgebers, redet er immer wieder mit dem Verfasser und denkt mit ihm darüber nach, wie die Handschrift noch besser werden kann.

Der Dozent arbeitet immer objektiv, d.h. jeder hat seine eigene Ansicht. Wenn zu viele Redakteure einen Teil des Textes kritisch betrachten, hat jeder von ihnen Vorschläge zur Verbesserung. Daher ist es von Bedeutung, dass nur ein Redakteur mit dem Verfasser in Verbindung steht, denn nur so kann der Inhalt am Ende wirklich gut sein.

Danach fragen Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen oder lassen den Inhalt Korrektur lesen. Die Feinabstimmung liegt jedoch bereits in der Verantwortung eines Dozenten. Zusätzlich zum eigentlichen Inhalt sind oft auch Fotos beteiligt. Jede Illustratorin hat ihren eigenen Style; der Redakteur wählt denjenigen aus, der am besten zum jeweiligen Werk paßt. Danach bespricht sie mit ihm, wie viele Fotos in das Heft aufgenommen werden sollen - und er malt das Cover.

Sobald Texte und Fotos vorliegen, geht alles an die Produktionsabteilung. Dann wird der Schriftzug mehrmals vorgelesen - bis das Handschriftstück schließlich ausgedruckt werden kann. Und wenn es mal ganz schön rasch gehen muss, dann genügen auch drei Monaten; in der Praxis haben Redakteur und Verfasser aber in der Praxis bereits seit einem halben Jahr zusammengearbeitet.

Allerdings lest der Herausgeber nicht nur die Werke der von ihm betreuten Autorinnen und Autoren. Der Herausgeber ist nicht nur in der Lage, die Werke zu lesen. Auch in anderen Staaten veröffentlichte Werke werden mitgelesen. Gefällt es der Redaktion, erwirbt der Publisher die Rechte vom Ausländer. Anschließend beauftragte der Redakteur einen Dolmetscher mit der Übersetzung des Textes ins Englische.

Zusätzlich zu dieser aufregenden Arbeit haben die Dozenten auch viel zu tun: Das Berufsbild des Dozenten ist daher sehr vielfältig. Du weißt nicht ganz so recht, was du später machen möchtest? Einen Überblick über die Berufsgruppen von A-Z finden Sie hier!

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