Beratungsansätze

Consulting-Ansätze

Verfahrensberatung und Organisationsentwicklung und andere Beratungsansätze in der Organisationsberatung und Unternehmensberatung. Maßnahmen in der psychosozialen Online-Beratung. Das Coaching bereichert oder erweitert sich, aber es werden zwei verschiedene Beratungsansätze kombiniert.

Die drei Beratungsansätze im Überblick| Veröffentlichung von Master-, Semester- und Bachelorarbeiten

Die psychologischen Thesen und Konzepte, aus denen sich im Lauf der Zeit verschiedene Beratungs- und Therapien entwickelt haben, von denen einige mehr, andere weniger in der praktischen Anwendung sind, sind vielfältig. All diese Ansatzpunkte haben einen einheitlichen Ausgangspunkt: Sie wollen den Menschen bei der Linderung oder Lösung bestehender Schwierigkeiten aufzeigen.

Allerdings wird dies auf vielfältige Weise angestrebt, sowohl in der Behandlung als auch in der Aufklärung. In der vorliegenden Studie werden drei dieser Beratungsansätze betrachtet: Systemberatung, kundenorientierte und verhaltens- oder kognitive Verhaltensberatung. Dabei ist aufzuzeigen, inwieweit diese Ansätze ähnlich sind und in welchen Bereichen sie sich voneinander abgrenzen.

Der erste Teil beschreibt kurz die wesentlichen geschichtlichen Veränderungen der drei Konzepte, gefolgt von einer detaillierteren Beschreibung und einem Vergleich der den Ansätzen zugrundeliegenden Thesen. Anschließend wird aufgezeigt, dass sich die verschiedenen Theoriegrundlagen der drei Ansätzen auch in ihrer Umsetzung und ihren speziellen Verfahren widerspiegeln.

Abschließend werden die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale der Beratungsansätze noch einmal kurz vorgestellt und wesentliche Anwendungsgebiete im didaktischen Bereich aufgezeigt. Um die drei unterschiedlichen Thesen besser zu verstehen, werden wir zunächst kurz die geschichtliche Entstehung der einzelnen Ansätze skizzieren. Bereits 1940 referierte er in einem Vorlesung an der University of Minnesota über eine Therapieform, die es den Klientinnen und Klientinnen erlauben soll, eigene Problemlösungen zu entwickeln (McLeod, 2004).

Rogers' Vorgehensweise hat sich rasch zur bedeutendsten "nicht-medizinischen Form der Beratung in den USA" entwickelt (McLeod, 2004, S.131). Roger setzte seine Lehre fort und gründete 1951 den neuen Begriff "klientenzentrierte Therapie". Andererseits verwies dieser Begriff aber auch auf den stattgefundenen Fokuswechsel: War das bisherige Vorgehen des Consultants ein starker Ausgangspunkt, so standen nun mehr die Abläufe vor Ort beim Kunden im Vordergrund (McLeod, 2004).

Ende der 1950er Jahre erfolgte die dritte bedeutende Etappe in der Weiterentwicklung der kundenorientierten Strategie. Unter Einbeziehung früherer Vorstellungen von Haltungsberatung und Kundenprozessen wurde ein ganzheitlicheres Leitbild der Therapiebeziehung entwickelt (McLeod, 2004). Seit kurzem werden die Vorstellungen des kundenzentrierten Konzepts auch auf Konzerne oder Unternehmen übertragen, was wiederum dazu geführt hat, dass der Ausdruck "personenzentriert" statt "kundenzentriert" verwendet wird (Mearns & Thorne, 1988 nach McLeod, 2004).

Auf diese Weise entstanden die Grundsätze der klassichen und operativen Klimatisierung, die auf Pavlov bzw. Häuter zurÃ??ckgehen (McLeod, 2004). Waren in den 1930er und 1940er Jahren Verhaltensmethoden nahezu ausschliesslich in der Wissenschaft im Einsatz und war noch keine Form der Beratung entstanden, dominierten in der konkreten Beratungs- und Therapietätigkeit die psychoanalytische und die klientelorientierte Therapiestrategie (McLeod, 2004).

Der kognitive Aspekt dieses Konzepts wurde hauptsächlich von Beck und Illis beeinflusst, die in den 1960er und 1970er Jahren den Einfluß von Erkenntnissen auf das Benehmen beschrieb (McLeod, 2004). Somit hat sich die bisher stark lernprinzipienbasierte Lehre, die einen direkten Zusammenhang zwischen Reiz und Verhaltensweisen sah, zu einer Erkenntnistheorie entwickelt, in der die Überlegungen zu einem gewissen Reiz das Handeln beeinfluss.

Mit der Zeit hat dieser Lösungsansatz zur Entwicklung einer Reihe von Verfahren geführt, die in Kapitel 4.2 genauer untersucht werden. "ist eine aus Bestandteilen zusammengesetzte Gruppe, die als mehr als die bloße Addition dieser Bestandteile zu begreifen ist. Dazu gehört auch die Verknüpfung dieser beiden Systeme miteinander und mit anderen ineinander.

Dabei sind diese Interaktionen nicht nur das Resultat der Elementeigenschaften, sondern auch das Resultat der Beziehungen zwischen den Elementen und können etwas Neuartiges hervorbringen, das sich nicht mehr auf die Elementeigenschaften zurückführen lässt. Der Vorläufer der Systemberatung im psychologischen Bereich ist die Familie, die seit je her versucht, die Problematik innerhalb der Familie unter Einbezug aller Familienangehörigen zu bewältigen (Sickendiek, Engel & Nestmann, 1999).

Gregory Bateson prägte die Grundzüge der Systemtherapie und Psychotherapie ebenso wie die Ansätze von Steve de Shazer, der den Lösungsansatz aufbaute. Die nachfolgenden Abschnitte behandeln die einzelnen Thesen, auf denen die Ansätze basieren, und vergleichen die menschlichen Bilder der einzelnen Sichten.

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