Beratung Bedeutung

Consulting Bedeutung

Der Kunde kann sich bewusst sein, dass die Beratung für den Kunden von grosser Bedeutung ist und dass er sie als Grundlage für die Vermögensverwaltung nutzen möchte. Consultant und Kunde ist viel wichtiger als bei. Positivpsychologie und ihre Bedeutung in der Beratung Dr. Heidi Möller: In der Literaturberatung werden die Begriffe der Positivpsychologie immer mehr in den Vordergrund gerückt. Es soll gezeigt werden, was eigentlich eine gute psychologische Praxis ist, wie sie sich in der Geschichte weiterentwickelt hat und was die Beraterszene daraus erlernen kann.

Wir untersuchen in dieser Ausgabe die Fragestellung, wie effektiv positiv angelegte Positivpsychologie ist und wann es sinnvoll ist, sie in Beratungskontexten einzusetzen.

Können Sie als positiver Psychologe meine innersten Gefühle nachvollziehen? Weshalb kommen viele der Ansätze der Positiven Psychologie oft so missionarisch daher? Heißt das Etikett "positive Psychologie", dass "der Rest" der Psyche "negative Psychologie" ist? Das Etikett "Positive Psychologie" ist nicht so gedacht. Dabei soll betont werden, dass es sich hierbei bewußt nicht um defizitorientierte Perspektiven handelt, sondern um experimentelle Untersuchungen zu innerbetrieblichen (z.B. B. Persönlichkeitsmerkmale) und äußeren Gegebenheiten (z.B. Sozialhilfe, Bildungs- und Berufsrahmen bedingungen), die eine optimale Erfahrung und Funktionsweise begründen, pflegen und vorantreiben ("?B", Seligman und Csikszentmihalyi 2000).

Andererseits ist die Positivpsychologie als Empiriewissenschaft ein relativ junges Forschungsgebiet und muss noch ihre eigene Existenzberechtigung und Notwenigkeit nachweisen. Darüber hinaus werden mit der fortschreitenden Forschungstätigkeit der Negativen Psyche neue Ansatzpunkte und Konstruktionen in den Blickpunkt gerückt, die teilweise die eigenen früheren Herangehensweisen in Zweifel ziehen. Dies ist sicher etwas unerfreulich, denn es kann zu einer Änderung des eigenen Images von Psyche und Beratung kommen, und die Menschen zögern mehr, sich von dem zu verabschieden, was sie wissen.

Im Allgemeinen sollte jedoch nicht übersehen werden, dass die Negative Psyche immer als Komplement und nicht als Wettbewerb zu den vorhandenen Psychodisziplinen entstanden ist. Freude, das kann nur punktuelle Erfahrung sein. Binde ich mich als psychodynamischer Berater an ein pessimistisches Bild des Menschen aus Ihrer Perspektive und behindere damit die Weiterentwicklung meiner Kunden?

Es wird versucht, die sehr komplexen menschlichen Erfahrungen in einem simplen Muster auszudrücken: Stellen Sie sich vor, dass das Spektrum der menschlichen Erfahrung auf einem Continuum von -10 (z. B. sehr negative, unangenehme oder kranke) bis 0 (neutrale) bis +10 (z. B. ?B. sehr positive, angenehme, gesunde) beschrieben werden kann. Meiner Ansicht nach sind je nach Ausgangssituation unterschiedliche Vorgehensweisen vielversprechender.

Wenn die Ausgangssituation der Kunden z. B. bei +2 ist, sind sie nicht schlecht, aber sie wünschen sich z. B. B. eine Beratung, weil sie mehr Inhalt im Berufsleben sein mochten. Hier sind positive psychologische Ansatzpunkte angebracht, um das angestrebte höhere Arbeitszufriedenheitsziel besser zu erhellen und dessen Realisierung aufzugreifen.

Wenn es den Kunden dagegen sehr schlecht geht, weil sie sich unter B im -8-Bereich auf ?B bewegen, sind Ansatzpunkte aus dem Klinikbereich in der Lage, die Ursache des Konflikts und seine Reduktion zu beheben. Dennoch bin ich der Meinung, dass eine Beratung mit Fokus auf positive psychologische Ansatzpunkte stark vom medizinischen Wissen profitiert, aber auch im Umkehrschluss.

Positivpsychologie ist keine "Happiologie" (Peterson 2006). Ziel der positiv-psychologischen Forschungen ist es daher nicht, wie man "glückliche Menschen" hervorbringt, sondern was ein durch optimale Erfahrung und Funktion auszeichnet. Bedauerlicherweise wird dies in den Massenmedien allzu oft auf die Erfahrung positiver Gefühle beschränkt. Mein Artikel in dieser Ausgabe), der unter anderem die Erfahrung der Sinnvollheit des eigenen Daseins, ausgewogene Befriedigung und situationsgerechter Umgang mit den eigenen Talenten und Kräften miteinschließt.

Die Erfahrung des Glücks (ein hohes Erregungsgefühl) ist daher nicht das eigentliche Kernstück oder das Endziel einer positiv orientierten psychologischen Erforschung, sondern ein mögliches Element, das ein durch optimale Erfahrung und Funktion auszeichnet. Die beiden Typen von Maßnahmen (z.B. B. Seligman et al. 2005) sind gute Beispiel für die Verfolgung anderer als nur der Steigerung des Glücksgefühls: Eine Reihe von Maßnahmen sind die so genannten kraftbasierten Maßnahmen, bei denen die Menschen mit ihren jeweils wichtigen lebenswichtigen Merkmalen (z.B. h. Charakterstärken) umgehen und im Sinn eines authenthischen Verhaltensmodells erörtern, wie sie diese auf neue Arten nutzen können, z.B. ?B. in der täglichen Arbeit.

Untersuchungen belegen, dass kraftbasierte Eingriffe beispielsweise zu einer Steigerung der Berufungswahrnehmung, der Lebensbefriedigung und der Entwicklungsbereitschaft (Personal Development Initiative) beitragen können (Harzer und Raiffeisen 2016; Littman-Ovadia et al. 2014). Dabei ist es von Bedeutung, dass es sich um die kleinen Alltagsdinge handelt (z. B. ein gutes Gesprächsthema mit einem guten Bekannten; das seltsame Kleinkind, das man beim Erkennen eines Gänseblümchens wahrnimmt; einen aufregenden Fachbeitrag vertieft) und nicht um die großen Veranstaltungen (z. B. ?B. Lottogewinn).

Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Maßnahme zu einer Verringerung der depressiven Beschwerden beitragen kann (z. ?B. Seligman et al. 2005). Heike Möller: Die Kritik spricht von der zerstörerischen Wirkung des Positivs. Muss man nicht auch positive Auswirkungen empfinden, sich mit Schmerzen, Unwillen, Enttäuschungen konfrontiert sehen, um in den Veränderungsprozess zu gelangen? Dabei geht es nicht um die Beseitigung negativer Gefühle, da sie im Zuge der Entwicklung dem Erhalt der Art gedient haben (und immer noch dienen) und wesentliche Informationsquellen sind (z.B. ?B. Fredrickson 1998, 2001).

Da die Erforschung der Bedeutung negativer Gefühle seit langem sehr eingeschränkt ist, besteht ein großer Handlungsbedarf für die Theorie, um die Bedeutung negativer Gefühle zu erklären. In Bezug auf Ambivalenz: Viele Ansatzpunkte, wie z.B. B. das MI (Motivational Interviewing), wollen Zweideutigkeiten in der Erfahrung ausräumen. Auch wenn er Schnarchen muss, ich mag meinen Mann, ich schaue meinen Chef mit seinen Fähigkeiten und Schwächen und lass mich trotzdem leiten; ich kämpfe mit einigen Abläufen an der Uni und bin trotzdem jeden Morgen aufgestanden und beschäftige mich intensiv mit den organisatorischen Zielen, etc.

Klaudia Harzer: Es gilt nicht für die Positivpsychologie als Erfahrungswissenschaft, Ambivalenzen in der Erfahrung zu "beseitigen". Aspekte wie Ambivalenztoleranz und die Auseinandersetzung mit der Mehrdeutigkeit werden mindestens stillschweigend einbezogen. Bei Persönlichkeitsmerkmalen wie Mut und Urteilsfähigkeit geht es um den Einsatz von Zweideutigkeit und Mehrdeutigkeit. Es ist merkwürdig, dass die gute Psyche manchmal eine Reaktion hervorruft, anstatt ihren profitablen Vorteil zu erkennen.

Grundsätzlich geht es bei der Positivpsychologie darum, dass die geistige Leistungsfähigkeit nicht nur durch das Fehlen von Anzeichen für eine Geisteskrankheit charakterisiert werden kann (Weltgesundheitsorganisation 2014), sondern auch durch die Notwendigkeit, dass die Wissenschaft psychologische Kompetenz die psychischen Leistungsfähigkeitsindikatoren identifiziert und durch empirische Untersuchungen untermauert und Maßnahmen zu deren Bewältigung entwickelt werden müssen.

Mit Claudia Harzer fällt es Ihnen leicht, einen Einblick in die geschichtliche Entstehung, den Forschungsstand und die wichtigsten Säulen des Konzeptes der Positive Psychology zu erhalten. Die 4-Event-Fragen zur direkten Umsetzung in Ihrer Beraterpraxis stellt Markus Ebner als Methode vor. Der detaillierte Report lädt uns alle ein, über unsere eigenen Macht- und Schwächeerfahrungen als Berater nachzudenken und stärkt unser Bewusstsein für Feinstpolitik in Unternehmen.

In diesem Zusammenhang stellt Michael Schmitz die Anforderungen, Widersprüche und Beratungsmöglichkeiten dar, die wir alle aus Kundensicht mindestens einmal gesehen haben.

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