Beratender Betriebswirt Tätigkeit

Unternehmensberatung Betriebswirtin Tätigkeit

Als freiberuflicher beratender Betriebswirt möchte ich in den Bereichen Geschäftsprozessorganisation und Rechnungswesen arbeiten. Die Betriebswirte erwirtschaften durch ihre Beratungstätigkeit Einnahmen aus selbständiger Tätigkeit und sind daher nicht gewerbesteuerpflichtig. Berater Betriebswirt: Selbständige Tätigkeit? BMWi Existenzgründungsportal Nach meiner Berufsausbildung zum Steuerassistenten und mit einem Diplom-Betriebswirt möchte ich mich selbstständig machen. Als freiberuflicher beratender Betriebswirt möchte ich in den Themenbereichen Geschäftsprozessorganisation und Accounting arbeiten.

Wollen Sie wissen, wie es mit der Kompatibilität von Beratung und steuerfreier Tätigkeit im Buchhaltungsbereich steht, dann ist folgendes festzulegen:

Das Fallrecht verpflichtet die Beratende Betriebswirtin, "die erforderliche Tätigkeitsbreite" zu gewährleisten. Dieses erforderliche Tätigkeitsfeld besteht jedoch bereits, wenn sich die Empfehlung auf mindestens einen wesentlichen operativen Bereich der Unternehmensführung erstreckt (BFH-Urteil vom 19. September 1988 V R 73/83). Die Tätigkeit ist nicht hinreichend, wenn sie sich nur auf einen kleinen Teil der Betriebswirtschaftslehre auswirkt.

Urteile vom 14.08.1990, Finanzamt Rheinland-Pfalz, Az.: 2 K 57/88. Damit ist die Buchhaltung ein Schwerpunktbereich der Betriebswirtschaft und die damit verbundene Beratungs- oder Ausbildungsleistung ist für den Beruf des Betriebswirtes unbedenklich. Wir weisen darauf hin, dass es sich hierbei nicht um die Erbringung von Buchhaltungsdienstleistungen selbst handelt. Das ist das Ergebnis des Bundesfinanzhofs (BFH-Urteil vom 28.6.2001- IV R 10/00) in der Rechtssache des Bundesfinanzhofs in der Fassung von 2002 II S. 338):

"Ein selbstständiger Buchhalter verdient kein Einkommen aus einer anderen selbständigen Tätigkeit, sondern ein gewerbliches Einkommen."

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Es ist geplant, als Teilzeit-Betriebswirtin mit dem Fokus auf Human Resources zu arbeiten und in diesem Rahmen Business Coaching und Business Mediation anbieten zu können. Zusammengefasst: Ich bin staatl. gepr. Betriebswirt und arbeite seit über 20 Jahren als Leiterin des Bereichs Finanzen, Steuern und Sozialwesen in einem mittelgroßen Produktionsbetrieb. Die Palette der Business Coaching und Business Mediation Dienstleistungen basiert auf den Abschlüssen zum systemischen Business Coach und zum zertifizierten Business Mediator.

Jetzt meine Frage: Arbeite ich als Freelancer oder kommerziell mit dieser Form von Dienstleistungen? Ein freiberuflicher Tätigkeitsbereich im Sinne des 18 Abs. 1 Nr. 1 Stockwerkeigentum besteht, wenn die Tätigkeit des sogenannten "beratenden Betriebswirtes" besteht. Gemäß der höchstrichterlichen Entscheidung ist der beratende Betriebswirt eine Person, die nach Abschluss eines geeigneten Studiums in Verbindung mit Praxiserfahrung mit den Schwerpunkten der Betriebswirtschaftslehre bestens bekannt ist und diese Kenntnisse in ihrer Praxis anwenden und anwenden kann (vgl. BFH, Dekret vom 30. Juni 2008 - VIII B 182/07 (NV), BFH IV R51/99 v. 4.5.00).

In Ihrer Eigenschaft als Betriebswirt haben Sie die notwendigen kaufmännischen Grundkenntnisse. Das Gebiet "Human Resources" ist auch ein Schwerpunkt der Betriebswirtschaft an sich. Eine Konzentration auf einen Schwerpunkt der Unternehmensführung bei der Wahrnehmung der Beratungstätigkeit ist erlaubt. Bei einer weiteren Vertiefung handelt es sich jedoch um eine kommerzielle Tätigkeit.

Wenn Sie sich zu sehr auf ausgewählte Themenbereiche, wie z.B. interne Vermittlungen, beschränken, kann dies dazu beitragen, dass Ihre Tätigkeit als kommerziell eingestuft wird. Ausgangspunkt für die Tätigkeit als Business Coach kann auch die sogenannte "Lehrtätigkeit" sein. "Die Unterweisung im Sinn des Einkommenssteuergesetzes ist die Kommunikation von Wissen, Können, Kompetenzen, Handlungsweisen und Haltungen in organisatorischer und institutioneller Form" (vgl. Urteile des BFH vom 13.01.1994 IV R 79/92, BFHE 173, 331, GStBl II 1994, 362 und vom 18.04.1996 IV R 35/95, BFHE 180, 568, UStBl. 1996, 573).

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