Aufhebungsvertrag während der Ausbildung

Kündigungsvereinbarung während des Trainings

Dr. Praktikantin Schon seit einer Weile habe ich mich entschlossen, meine Ausbildung zu umzustellen. Über einen Gesellschafterwechsel, auch über die Möglichkeiten einer Aufhebungsvereinbarung, habe ich mich ausführlich erkundigt. Ich frage: Kann der Auftraggeber diesen Auftrag ohne weiteres abweisen? Selbstverständlich muss ich den Auftrag auch gegenüber meinem Instruktor begründen.

Es gibt für mich mehrere Gründe: ein offenbar ungünstiges Arbeitsklima; meine Gesundheit und mein Nervenzustand; mein Trainer war 4 Monaten lang im Ferienaufenthalt; ich habe in dieser Zeit viel trainiert, aber wenig erlernt.

Ich befürchte, dass der Trainer dem Auftrag nicht zustimmen wird.

Bildung: Kündigungsvereinbarung und drohende Beendigung des Vertrages

Wenn Sie mit einem Problempraktikanten einen Aufhebungsvertrag abschließen, werden die Juroren eine mögliche Herausforderung aufzeigen. Mit einem jetzt verkündeten Beschluss (11 Sa 24/06 vom 24.8.2006) hat das Arbeitsgericht Mainz einen Aufhebungsvertrag für nichtig befunden. Hiermit wurde die bereits in der vorangegangenen Instanz, dem Arbeitsgericht Bad Kreuznach (11 Ca 1792/05 vom 15. Dezember 2005), getroffene Regelung beibehalten.

Die Entscheidung gibt Ihnen einen klaren Hinweis auf die vom Übungsfirma begangenen Irrtümer und wie Sie in Zukunft Schwierigkeiten mit einem Aufhebungsvertrag umgehen können. Das vorliegende Beispiel: Im dritten Ausbildungsjahr gab es große Schwierigkeiten zwischen dem ausbildenden Unternehmen und einem zukünftigen Bürokaufmann. Deshalb gab das Unternehmen dem Auszubildenden mit Brief vom 1. September 2005 einen geschriebenen "Verweis", wie im Brief selbst angegeben.

Error: Eine "Referenz" ist kein juristischer Begriff. Bedeutet der Trainer tatsächlich eine Warnung, muss sie auch als Warnung bezeichnet werden. Deshalb: Wenn Sie einen Warnschreiben verfassen, dann muss auch die Kopfzeile des Briefes "Warnschreiben" haben. Dem Auszubildenden wurde in dem Brief vorwirft, das "Berichtsheft" (heute: Ausbildungszeugnis) nicht ausreichend zu halten und den Auszubildenden in dieser Sache zu lügen.

Irrtum: Es ist höchst fraglich, ob die Unzulänglichkeit der Ausbildungsnachweise und eine behauptete Fehlangabe des Berichtsheftes hinreichende Gründe für eine außerordentliche Entlassung sind. Dies trifft umso mehr auf einen Praktikanten zu, der kurz vor seiner Abschlußprüfung steht. Die Anschrift des Klassenleiters in der beruflichen Schule sowie seine offizielle und persönliche Rufnummer, alle in der beruflichen Schule im zweiten Jahr der Ausbildung geschriebenen Reihung.

Die Einreichung der Kurstests auf einen Blick ist unüblich, aber aus unserer Perspektive - wenn es einen Anlaß gibt - in Ordnung. In keinem Falle sollte das Ausbildungsunternehmen jedoch die Adresse und die Kontaktinformationen des Dozenten erfragen. Die Recherche und Weitergabe ist keineswegs die Aufgabenstellung des Praktikanten.

Der letzte Tag der Deadline, der 14. September 2005, war ein Treffen zwischen dem Auszubildenden und dem Direktor des Ausbildungsunternehmens. Fazit: Das Trainingsverhältnis wurde durch einen Aufhebungsvertrag beendet. Irrtum: Der Trainingsbetrieb hat mit einer fristlosen Beendigung im obigen Brief gedroht zu sein ("ungerechtfertigt"). Dies setzt den Auszubildenden unter Stress und gibt ihm die Gelegenheit, den Aufhebungsvertrag zu unterlaufen.

Der Praktikant hat am 23. September 2006 die Aufhebungsvereinbarung angefochten. Damit wurde das Trainingsverhältnis nicht beendet und musste bis zum Ende fortgesetzt werden. Besprechen Sie den Inhalt des Aufhebungsvertrages mit dem betreffenden Praktikanten und nehmen Sie sich vor der Unterzeichnung Zeit zum Nachdenken. Überlegen Sie sich Ihre Unterweisungspflicht und überlassen Sie dem Praktikanten, dass Sie ihn auf eventuelle Benachteiligungen aufmerksam gemacht haben.

Unterzeichnen Sie den Aufhebungsvertrag zusammen mit Ihrem Praktikanten und machen Sie keinen unnötigen Aufwand für den Praktikanten. Das Ausbildungsunternehmen argumentiert, dass der Praktikant in dem Interview vom 14. September 2007 erklärt habe, dass die Ausbildung zum Kaufmann nicht für ihn sei, und dieses Vorbringen sei nach Auffassung der Justiz nahezu null und nichtig, da sich der Praktikant bereits in seinem dritten Lehrjahr befinde.

Die Tatsache, dass die Entlassung 6 Monaten vor der Abschlußprüfung stattgefunden hat, scheint den Lehrbetrieb nicht zu interessieren: Die LAG Mainz hat klargestellt, daß die Belange des Lehrlings bei der Einordnung im Laufe der Ausbildung an Wichtigkeit zunehmen. Der Schulungsbetrieb ist auch der Informationspflicht des Unternehmens während des Interviews am 14. September 2005 nicht nachgekommen: Der geschäftsführende Direktor hätte um jeden Preis darauf hinzuweisen gehabt, dass eine Aufhebungsvereinbarung zu einer Sperre für den Erhalt von Arbeitslosenunterstützung führen würde.

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