Aufhebungsvertrag Unterschreiben ja oder nein

Kündigungsvereinbarung Unterschrift Ja oder Nein

Anstelle einer Kündigung stellt er Ihnen jedoch eine Aufhebungsvereinbarung vor und bittet Sie, diese sofort oder nach einer sehr kurzen Bedenkzeit zu unterzeichnen. Müssen die Aufhebungsvereinbarungen unterzeichnet werden? Bei einer drohenden Kündigung entscheiden sich immer mehr Mitarbeiter für den Abschluss einer Aufhebungsvereinbarung. Eine schlechte Meldung oder gar Strafanzeige wurde zur Unterzeichnung des Vertrages aufgefordert - und zwar vor Ort. Sie will deine Unterschrift und - wenn es keinen anderen Weg gibt - auch später.

Unterzeichnen Sie die Aufhebungsvereinbarung - Ja oder nein?

Du wirst von deinem Auftraggeber in das Amt berufen, wo er dir sagt, dass er sich von dir verabschieden will. Anstelle einer Aufhebungserklärung stellt er Ihnen jedoch eine Aufhebungsvereinbarung vor und bittet Sie, diese unverzüglich oder nach einer sehr kurzen Überlegungsfrist zu unterzeichnen. So kurz wie einfach ist die Antwort: Unterschreiben Sie den Aufhebungsvertrag nicht.

Unter einem Aufhebungsvertrag versteht man eine Vereinbarung zwischen einem Mitarbeiter und einem Vorgesetzten. Im Gegensatz zu anderen Verbraucherverträgen kann ein solcher Kaufvertrag nicht aufgehoben werden und kann nur in sehr wenigen Sonderfällen vor Gericht aufgehoben werden, d.h. wenn der Unternehmer eine Irreführung oder Bedrohung nachweisen kann. Nach dem Abschluss verbleibt der Aufhebungsvertrag somit in der ganzen Weltgeschichte.

Wer davon ausgeht, dass sein Auftraggeber ihn über die möglichen nachteiligen Auswirkungen eines solchen Vertrages informieren wird, irrt sich. Im umgekehrten Fall: Die Judikative leugnet eine spezielle Informationspflicht des Auftraggebers, geht aber davon aus, dass sich der Mitarbeiter darüber aufklärt. Die Konsequenz dieser mangelnden Informationspflicht ist, dass der Mitarbeiter im Falle negativer vertraglicher Konsequenzen keine Entschädigung vom Auftraggeber erhält.

Die größte Gefahr einer vorzeitigen Beendigung ist der Wegfall des Arbeitslosengeldes für einen Zeitraum von zwölfwöchig. Die einzige Möglichkeit, diese Blockade zu umgehen, besteht darin, eine Bestimmung aufzunehmen, die besagt, dass Sie ohne Vertragsabschluss beendet worden wären. Zu diesem Zweck muss die Bestimmung jedoch bereits in den Aufhebungsvertrag übernommen worden sein oder vor der Vertragsunterzeichnung enthalten sein.

Unterzeichnen Sie den Aufhebungsvertrag nicht hastig unter dem Eindruck der Lage. Selbst wenn dies für Sie von Vorteil zu sein scheint, ist ein solcher Arbeitsvertrag in der Regel zum Nachteil des Mitarbeiters. In diesem Falle ist es ratsam, sich juristisch beraten zu lassen und den Ihnen vorliegenden Auftrag zu sichten. Selbst wenn Sie keinen Rechtsbeistand in Betracht ziehen oder eine kostenpflichtige Rechtsschutzversicherung nicht in Aussicht ist, sollten Sie bedenken: Die anfallenden Gebühren für eine solche Rechtsberatung oder Prozessvertretung sind nahezu immer viel niedriger als der Ihnen durch den vorzeitigen Vertragsabschluss drohende Sachschaden!

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