Aufhebungsvertrag Selber Schreiben

Kündigungsvereinbarung Schreiben Sie selbst

Sie wissen wohl nicht, was eine Aufhebungsvereinbarung ist. Du kannst nur eine Kündigung schreiben, das ist alles. Darf ich selbst einen Aufhebungsvertrag abschließen? dass, wenn der Leiter zustimmt, er gerade unterzeichnen kann..

.. wäre das wert? Kündigungsvereinbarungen regelt die einvernehmliche Kündigung von Anstellungsverhältnissen zwischen Dienstgeber und Dienstnehmer ohne Beachtung der gesetzlich vorgeschriebenen Fristen. Beispielsweise kann ein Mitarbeiter eine neue Arbeitsstelle verhältnismäßig rasch aufnehmen. Ein Mitarbeiter sollte jedoch nicht aufgefordert werden, unverzüglich einen gebotenen Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen - auch wenn dieses Übernahmeangebot durch eine grosszügige Abfindungszahlung gesüßt wird.

Steht ohne Notwendigkeit und ohne Vorankündigung ein Aufhebungsvertrag auf dem Spiel, sollten Sie zunächst ruhig bleiben und ihn nie gleich unterzeichnen. Wird die gebotene Aufhebungsvereinbarung vom Mitarbeiter nicht akzeptiert, erfolgt oft die Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses durch den Auftraggeber. Das hat den nachteiligen Effekt, dass die in der Aufhebungsvereinbarung gebotene Vergütung nicht mehr bezahlt werden muss, zum anderen aber auch den Vorzug, dass man eine so genannte Kündigungsschutzklage erheben kann, wenn man sich ungerechtfertigt gehandhabt oder aus unzumutbaren GrÃ?nden geklÃ?rt fÃ?hlt oder getilgt wurde.

Eine Sperrung des Arbeitslosengeldes liegt vor, wenn der Mitarbeiter das Anstellungsverhältnis gekündigt und damit seine eigene Arbeitslosenquote verursacht hat, ohne einen Anlass dazu zu haben. Auf der Grundlage dieses Grundsatzes und auf der Grundlage eines Urteils des Bundessozialgerichtes ist es übliche Gepflogenheit der Agentur für Arbeit, Sperrfristen vorzusehen, wenn ein Mitarbeiter sein Anstellungsverhältnis (mit ihm) durch Abschluß einer Aufhebungsvereinbarung kündigt.

Kündigungsvereinbarungen haben bisher nur in Ausnahmen zu einer Sperrfrist geführt, d.h. wenn die Überprüfung einer möglichen Beendigung zu dem Schluss gekommen ist, dass sie effektiv gewesen wäre. Daraus ergab sich, dass die Mitarbeiter wegen des Kündigungsschutzes vor Gericht gehen mussten, auch wenn eine gütliche Vereinbarung möglich war. Inzwischen hat die Bundesanstalt ihre Umsetzungshinweise zur Sperrfrist aktualisiert: Es wird eine Abgangsentschädigung zwischen 0,25 und 0,5 Monatseinkommen pro Jahr Beschäftigung ausgezahlt, die Ankündigungsfrist hätte beachtet werden müssen.

Vor allem wenn die Abfindungszahlung außerhalb des oben genannten Bereichs liegt, sollte sie in der aktuellen Vorgehensweise beibehalten werden. Durch die geänderte Weisung der BA wird bei der Übernahme von Kündigungsschutzmaßnahmen ein Entlassungsverfahren umgangen. Der geänderte Leitfaden der Bundesanstalt betrifft genau die Betriebsfälle, in denen eine Aufhebungsvereinbarung eine sinnvolle Ergänzung zum Kündigungsschutz ist.

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