Aufhebungsvertrag nach Kündigung

Kündigungsvereinbarung nach Kündigung

Kündigungsvereinbarung nach der Elternzeit: Wann macht es Sinn? Kündigungsvereinbarung nach Kündigung durch den Mitarbeiter möglich? Meine sehr geehrten Aktionärinnen und Aktionäre, ich habe einen Anstellungsvertrag mit einem neuen Auftraggeber mit Wirkung zum 1. Februar 2015 abgeschlossen. Bei meinem derzeitigen Beschäftigungsverhältnis betragen die Fristen 4 Kalenderwochen zum fünfzehnten oder letzten eines Vormonats.

Zur rechtzeitigen Kündigung wäre die Kündigung meinem derzeitigen Dienstgeber bis längstens 20. Juni 2015 zuzustellen.

Mein aktueller Auftraggeber hat Reduktionsziele und einen entsprechenden Sozialkonzept mit einer Abfertigungsregelung für den Abschluß einer Aufhebungsvereinbarung. Unglücklicherweise war es mir nicht möglich, vor der Weihnachtszeit in allen notwendigen Fällen im Konzern einen Aufhebungsvertrag zu erzwingen. Weil das Werk erst im neuen Jahr wieder eröffnet wird, prallt dies mit meiner rechtzeitigen Kündigung zusammen.

Kann eine Kündigung rechtsgültig in eine Aufhebungsvereinbarung umgewandelt werden, wenn ich bereits eine rechtswirksame Mitteilung gemacht habe? Wenn ich am 15.1. kundige, so dass ich das Betrieb erst am 15.2. verlasse, aber bereits zu Anfang des 1.2. 15 einen Anstellungsvertrag mit einem anderen Betrieb abgeschlossen habe (kann nicht verlegt werden).

Lieber Fragender, auf der Basis der bereitgestellten Angaben möchte ich Ihnen eine verbindliche Antwort wie folgt geben: Ja, egal ob es eine Kündigung in der ganzen Weltgeschichte gibt oder nicht, ein Aufhebungsvertrag kann jederzeit abgeschlossen werden. Dazu muss die Kündigung nicht "umgewandelt" werden, sondern man kündigt das Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis durch Aufhebungsvertrag, die Kündigung verläuft dann in die Lücke.

Es stellt sich nur die einzige Fragestellung, ob die AG nach dem Wissen, dass Sie den Wechsel annehmen wollen, weiterhin zum Abschluss des Aufhebungsvertrages vorbereitet sein wird. Beträgt Ihre Mitteilungsfrist nach dem 1.2. 15, dann sollten Sie tatsächlich bis zum Ende der Periode bei der bisherigen AG verbleiben. Wenn es keine Aufhebungsvereinbarung gibt und Sie nach 1.2 nicht mehr auftauchen, kann die AG prinzipiell ohne Einhaltung einer Fristsetzung aufhören.

Grundsätzlich sollte es jedoch möglich sein, mit der Alt-AG eine Aufhebungsvereinbarung zu treffen, insbesondere wenn diese auch ein Interessen an Personalreduzierungen hat. Ich würde daher raten, das Wagnis einzugehen und noch keine Kündigung zu geben, sondern zu prüfen, ob der Aufhebungsvertrag so bald wie möglich abgeschlossen werden kann.

Wer "Druck macht", weiß sowieso, dass er eine neue Anstellung aufnimmt. Bei drei Anwältinnen, die uns persöhnlich besuchten, bekamen wir immer nur ungeklärte Informationen, zahlten viel und waren nach den ersten Gesprächen nie klug.

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