Aufhebungsvertrag Ausbildungsverhältnis

Kündigungsvereinbarung Ausbildungsverhältnis

Im Falle von minderjährigen Auszubildenden kann eine Aufhebungsvereinbarung nur erfolgen. Alle Ansprüche, insbesondere finanzielle Ansprüche, die sich aus dem Ausbildungsverhältnis und dessen Beendigung ergeben, sind gegenseitig zu regeln. Es wird die folgende Aufhebungsvereinbarung abgeschlossen. Guten Tag, ein bekannter Auszubildender fühlt sich in seinem Ausbildungsbetrieb schikaniert und möchte seine Ausbildung in einem anderen Betrieb fortsetzen.

Aufhebungsvereinbarung anlegen? Aufklärung

die folgende Aufhebungsvereinbarung wird abgeschlossen: Es wird vereinbart, dass das seit ________________ zwischen ihnen existierende Ausbildungsverhältnis durch diesen Kündigungsvereinbarung nach dem Ende von ________________ gekündigt wird. Die Forderung auf Ausbildungsgeld aus dem Lehrvertrag, die bis zum in 1 festgelegten Kündigungstermin noch offen ist, beläuft sich auf _______________ ?. Der Praktikantin/dem Praktikanten obliegt es ( 16 BBiG), dem Praktikanten eine in jeder Beziehung gültige und wohlwollende schriftliche Ausbildungsbescheinigung auszustellen, die die Aktivität des Praktikanten entsprechend anerkennt und nicht dazu dient, den Praktikanten an der Fortsetzung seiner/ihrer Ausbildung zu hindern. Der Praktikant ist nicht in der Lage.

Der Praktikant hat die noch in seinem Eigentum befindlichen Betriebsunterlagen und Gegenstände (Werkzeuge, Arbeitsbekleidung, Zeiterfassung usw.) dem Übungsbetrieb unverzüglich auszustellen. Beide Seiten vereinbaren, dass alle Aspekte durch diese Aufhebungsvereinbarung endgültig festgelegt sind. Bei ordnungsgemäßer Einhaltung dieser Bestimmung sind alle erkennbaren und unbekannten gegenseitigen Forderungen der Beteiligten oder im Rahmen des Ausbildungsverhältnisses, einschließlich seiner Auflösung, vollumfänglich erfüllt.

Der Auszubildende hat den Praktikanten darauf aufmerksam gemacht, dass der Abschluß eines Aufhebungsvertrags zu einer Aussetzung des Arbeitslosengeldes führen kann. Er hat dem Praktikanten geraten, vor Vertragsabschluss entsprechende Auskünfte zu erteilen. Der Auszubildende hat den Praktikanten darauf aufmerksam gemacht, dass er sich unmittelbar nach Abschluß dieser Aufhebungsvereinbarung bei der Arbeitsagentur anmelden muss, um ungehinderte Arbeitslosengeldansprüche aufrechtzuerhalten.

Dem Auszubildenden wurde mitgeteilt, dass das Ausbildungsverhältnis durch diesen Lehrvertrag nur dann erlischt, wenn der Auszubildende den Lehrvertrag unterzeichnet, zu dem er nicht verpflichte. Der Praktikant hat dieses Formular zwei Tage vor der Unterzeichnung des Vertrages bekommen. Sie werden die unwirksame Klausel durch eine solche ersetzen, die dieser Klausel am nächsten kommt.

Der Praktikant und sein gesetzlicher Vormund erklären hiermit nachdrücklich, dass sie den vorliegenden Vertrag aufmerksam durchgelesen, begriffen und nach sorgfältiger Prüfung unterzeichnet haben und erklären, dass kein Widerrufs- oder Widerrufsrecht besteht. Die Beendigung des Ausbildungsverhältnisses kann im gegenseitigen Einvernehmen durch einen Aufhebungsvertrag jederzeit erfolgen - auch in solchen FÃ?llen, in denen eine Beendigung unzulÃ?ssig wÃ?re.

Es sollte jedoch vor Vertragsabschluss immer geprüft werden, ob das Ausbildungsverhältnis durch die Einbeziehung Dritter (Eltern, Berufsschullehrer, Ausbildungsberater bei der verantwortlichen Industrie- und Handelskammer) gesichert werden kann. Erst wenn alle Einsatzmöglichkeiten vergeblich genutzt werden, sollte ein Ausbildungsvertrag über die Beendigung des Lehrverhältnisses abgeschlossen werden. Sie können sich darauf einigen, dass das Ausbildungsverhältnis mit sofortiger Wirksamkeit erlischt.

Ein Aufhebungsvertrag kann mit einem geringfügigen Praktikanten nur dann effektiv abgeschlossen werden, wenn der Rechtsvertreter (in der Regel die Muttergesellschaft) dem Aufhebungsvertrag zustimmt. Weil die Erziehungsberechtigten prinzipiell nur gemeinsam vertreten sind ( 1629 Abs. 1 BGB), müssen beide auch unterzeichnen, es sei denn, einem von ihnen wurde das Alleinvertrauen zuerkannt.

Dem Praktikanten sollte vor Abschluss des Aufhebungsvertrags ein bis zwei Werktage Zeit zum Nachdenken eingeräumt werden, um nicht zu riskieren, dass der Aufhebungsvertrag vom Arbeitsrichter aufgrund der Überraschung des Praktikanten für ungültig erklärt wird. Beispiel: Einem Unternehmen wird mit der Beendigung gedroht, wenn der Praktikant den Aufhebungsvertrag nicht unterzeichnet, obwohl es keine Gründe für die Beendigung gibt und die Beendigung daher nicht zulässig wäre.

Das Widerrufsrecht existiert - sofern keine anderen Tarifverträge bestehen - prinzipiell nicht. Die Kündigungsvereinbarung stellt eine erhebliche Veränderung des Ausbildungsvertrags dar und ist daher sofort der zuständigen Industrie- und Handelskammer zu melden.

Mehr zum Thema