Arbeitsrecht Kündigung Abfindung

Personalabfindung Abfindung

Mit der Vergütung soll der Mitarbeiter für den Verlust seines Arbeitsplatzes entschädigt werden. Bei der Zahlung einer Entschädigung? einer aus der gesetzlichen Regelung über Entschädigungen im Arbeitsrecht.

Trennungsentschädigung Kündigungsfachanwalt ++ Arbeitsrecht Anwalt ++ Sperrfrist

Wofür ist die Entschädigung? Mit der Vergütung soll der Mitarbeiter für den Wegfall seines Jobs entschädigt werden. Wo bekomme ich eine Abfindung? Die Arbeitgeberin möchte den Mitarbeiter entlassen. Somit hat der Mitarbeiter einen Entlassungsschutz nach dem Kündigungsschutz-Gesetz. Für die Kündigung benötigt der Auftraggeber Gründe. Noch immer gibt er auf. Die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer hat innerhalb von drei Kalenderwochen nach Erhalt der Kündigung beim Arbeitsrichter auf Entlassungsschutz zu klagen.

Jetzt hat der Auftraggeber die Möglichkeit zu wählen. Er nutzt entweder die Chance, mit der Gefahr, den Vorgang zu verlieren, oder er stellt einen Abgleich an: Kündigung des Beschäftigungsverhältnisses gegen Entrichtung einer Abfindung. Aber auch hier ist auf die Beachtung der gesetzlich oder vertraglich festgelegten Fristen zu achten, da sonst die Gefahr besteht, dass das Arbeitslosengeld ausgesetzt wird.

Sofern ein Arbeitsrichter die Beendigung des Anstellungsverhältnisses nach Einreichung einer Kündigungsklage als unzumutbar erachtet, hat der Mitarbeiter nach den Bestimmungen des 10 KWG einen Rechtsanspruch auf bis zu 18 monatliche Lohnabfindungen in Abhängigkeit von Lebensalter und Beschäftigungsdauer. Ab wann kann noch eine Abfindung geleistet werden?

Das Konzept der Abfindung beinhaltet aber auch den Ersatz eines Nachteils in einem weiterführenden Arbeitsverhältnis. Die Arbeitgeberin ändert die Arbeitsumstände zum Schaden des Mitarbeiters und bezahlt dafür eine Entschädigung. Ist es auch möglich, dass Sie bei einer Kündigung eine Abfindung erhalten? Die Kündigung durch den Auftraggeber führt nur dann zu einem Entschädigungsanspruch des Mitarbeiters (d.h. ohne Reklamation und Abrechnung, s. o.), wenn es: einen Tarifvertrag gibt, der im Kündigungsfall (selten) Entschädigungszahlungen vorsieht, wenn der Auftraggeber die Kündigung mit einem Entschädigungsangebot (Zusage im Kündigungsschreiben) verbindet (selten).

Was, wenn der Auftraggeber die Kündigung mit einem Abgangsangebot verbindet? Bei gleichzeitigem Angebot einer Abfindung tritt der Dienstgeber in ein verbindliches Angebot für den Falle ein, dass der Dienstnehmer die Dreiwochenfrist für die Klage auf Kündigungsschutz abläuft und damit die Kündigung anerkennt. Die Entschädigungsforderung geht davon aus, dass der Auftraggeber die Kündigung in der Kündigung auf betriebliche Ursachen gründet und weist den Mitarbeiter darauf hin, dass er die gesetzlich vorgeschriebene Entschädigung geltend machen kann, wenn er die Einreichungsfrist für die Klage auf Kündigungsschutz (drei Wochen) abläuft.

Was ist die Siedlung? Der Betrag der Abfindung beläuft sich in der Regelfall auf ein halbes Brutto-Monatsgehalt pro Dienstjahr. Basiert die Abfindung auf einem Ausgleich, ist der Betrag natürlich verhandelbar. Die Erfolgsaussichten des Mitarbeiters im Kündigungsschutzverfahren sind umso geringer, je geringer die Abfindung ist. Im Falle von sehr kurzen Beschäftigungsverhältnissen bis zu einem monatlichen Bruttogehalt pro Jahr.

Und wenn der Auftraggeber nicht kuendigt, sondern eine Aufhebungsvereinbarung vorlegt? Kündigungsvereinbarungen sind für die Mitarbeiter in der Praxis meist sehr umständlich. Vertrag lich ist der Arbeitsort weg. Der Mitarbeiter bekommt dafür in der Regelfall eine Abfindung. Sie birgt aber auch die Gefahr von Nachteilen beim Erhalt von Arbeitslosenunterstützung (Sperrfrist, Aussetzung des Anspruchs auf Arbeitslosengeld).

Selbst wenn der Mitarbeiter sich über die rechtlichen Folgen der Aufhebungsvereinbarung irrt: Die Vereinbarung ist gültig. Falls der Mitarbeiter nachweisen kann, dass der Vertragsabschluss auf einer Irreführung durch den Auftraggeber oder einer Bedrohung durch den Auftraggeber basiert, kann er diese nachweisen. Die bloße Tatsache, dass der Arbeitsvertrag dem Mitarbeiter im Arbeitgeberbüro vorgestellt wurde und er aufgefordert wurde, ihn sofort zu unterzeichnen, genügt in der Regel nicht für ein Widerrufsrecht.

Der Druckbelastung, in der sich die Mitarbeiter in dieser Lage wiederfinden, wird die aktuelle Rechtsprechung nicht Rechnung tragen. Erfahrungsgemäß bekommt der Mitarbeiter in der Praxis in der Tat mehr, wenn er keinen Abfindungsvertrag abschließt, sondern auf die Beendigung wartet, klagen und dann eine Abfindung einberufen wird. Darüber hinaus bringt diese Methode keine Benachteiligungen für die Bundesanstalt mit sich, zumindest solange die Frist einhalten wird.

Möchte ein Mitarbeiter die Kündigung nicht annehmen, muss er innerhalb von drei Monaten beim zuständiges Arbeitsamt eine Kündigungsschutz-Klage einreichen. Aufgrund der Rechtsstreitigkeiten auf beiden Seiten schließt ein solches Vorgehen oft mit einem Ausgleich ab, in dem unter anderem der Zeitpunkt der Beendigung und eine Abfindung festgelegt sind. Im Falle eines gerichtlichen Vergleichs akzeptiert die BA keine schuldhafte Auflösung des Beschäftigungsverhältnisses durch den Mitarbeiter und setzt daher keine Sperrfrist.

Wird die Abfindung versteuert? Ab dem 01.01.2006 sind Abfindungszahlungen (voll-)steuerpflichtig, aber unter gewissen Voraussetzungen (Faustregel: Jahreseinnahmen mit höheren als ohne Abfindungszahlungen) steuerlich begünstigt (5. Teilverfahren). Sollen für die Abfindung Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden? Die Abfindung ist nach der ständigen Gesetzgebung des Bundessozialgerichtes kein beitragspflichtiger Lohn, d.h. sie ist nicht sozialversicherungspflichtig, d.h. es werden keine Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge einbehalten.

Damit ist der Restnettobetrag wesentlich größer als bei der Bezahlung. Dies macht die Abfindung für Unternehmen und Mitarbeiter nach wie vor attraktiv.

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