Arbeitslos Vorteile

Vorteile für Arbeitslose

Die Vorteile, die eine Einstellung zur Arbeitslosigkeit mit sich bringt. Dein Vorteil ist, dass du mehr Angebote von deinem. Unter technologischer Erwerbslosigkeit versteht man den Ersatz von lohn- oder lohnabhängigen Menschen in der Produktion oder Administration als Folge einer erhöhten Produktivität der Arbeit durch den Gebrauch von Arbeitsmaschinen.

Unter technologischer Erwerbslosigkeit versteht man den Ersatz von lohn- oder lohnabhängigen Menschen in der Produktion oder Administration als Folge einer erhöhten Produktivität der Arbeitskräfte durch den Gebrauch von Arbeitsmaschinen. Das bedeutet gelegentlich, dass "die Firma keine Beschäftigung mehr hat". Jetzt ist der Ersatz lebender Arbeitskraft durch objektivierte Arbeitskraft nichts Neues, sondern ein typisches Beispiel für den industriellen Kapitalismus.

Die von Marx im ersten Kapitalband formulierte Formulierung "General Law of Capitalist Accumulation" wurde von dieser Erkenntnis inspiriert, ist aber auch logischerweise aus den Anforderungen der Wertschöpfungsproduktion unter den Wettbewerbsbedingungen abgeleitet: Mit einer Wachstumsrate von gut 1,5 Prozentpunkten könnte die Arbeitslosenquote - auch die Technologiearbeitslosigkeit - beseitigt werden, heißt es in der BZ.

Die Erhöhung der Arbeitsproduktivität bewirkt eine zusätzliche Produktion, d.h. einen Zuwachs. Dafür sollte die Erwerbskraft der Erwerbslosen nicht ausreichend sein - aber vielleicht die der Lohnempfänger, die ihren Arbeitsplatz nicht abgebaut haben? Das würde heißen, dass Lohnsteigerungen für sie die durch Produktivitätssteigerungen verursachte Überschussnachfrage auffangen. Damit würde die Aufteilung des Arbeitsmarkts nicht beseitigt, sondern verstärkt.

Ein Weg, um der technologischen Erwerbslosigkeit zu begegnen, wäre die Arbeitszeitverkürzung bei voller Lohnfortzahlung. Der Anstieg der Arbeitskräfteproduktivität würde dann nicht nur den Profiten nützen. Der technische Vorsprung kann nicht nur in der verkürzten Produktionszeit eines Produktes liegen (sog. Prozessinnovation), sondern auch in der Produktinnovation: das Erfinden und Entwickeln von bisher unbekannten Waren und deren Produktion in ganz neuen Wirtschaftszweigen.

Sind diese Sektoren einmal aufgebaut, sind sie jedoch dem Wandel zu Prozessinnovationen und der "Freisetzung" von Arbeitskräften ausgesetzt. Es gibt nicht alle Aktivitäten des Menschen, die durch eine Maschine eingeschränkt werden können, z.B. keine Bildung und Betreuung. Hierfür ist zusätzlicher Arbeitsaufwand erforderlich. Wenn Mittel in diesen Raum geleitet werden (z.B. durch Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge), heißt das wiederum eine Verringerung der Erträge, die durch Prozessinnovationen erhöht werden sollen.

Danach wird versucht, die Gewinne zu steigern, aber in der Regel nicht durch eine höhere Produktivität, sondern durch eine höhere Arbeitsintensität: Abbau von Personal bei gleichem Bedarf. Dann wird die Arbeit sfähigkeit nicht höher, sondern nur noch rascher erschöpft. Denn der Technologieeinsatz ist nicht der alleinige Weg, um die Wertschöpfung zu steigern und gleichzeitig den Personalbestand zu reduzieren.

Hier werden die Arbeitskräfte in geringem Umfang durch Arbeitsmaschinen abgelöst, weil es sich um eine billige Ware handelt, vor allem aber wird sie stärker genutzt. Ein weiterer nicht-technologischer Grund für die hohe Arbeitslosenquote ist die Zurückhaltung bei Investitionen, indem das Geld aus dem Produktionsbereich in den spekulativen Bereich verlagert wird: So kann die Lohnerwerbstätigkeit erpresst werden. In diesem Sinne wird die Wichtigkeit der Technologiearbeitslosigkeit ins rechte Licht gerückt. Es stellt sich als untergeordnetes Element eines übergeordneten Problems heraus: Sie ist das Ergebnis eines Kampfes zwischen Geld und Arbeitskräften um die Verteilung des Reichtums und verlagert gleichzeitig das Machtgleichgewicht zugunsten der Selbstständigen.

2 ] Marx-Engels Werken, Jahrgang 23, Seite 63f.

Mehr zum Thema