Arbeitsgesetz

Arbitragegesetzgebung

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Bundesgesetzgebung über die Beschäftigung in Wirtschaft und Beruf (SR 822. 11) ist das Schweizerische Arbeitsgesetzbuch (ArG). Sie hat zum Zweck, die Sicherheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten und damit die Mitarbeiter vor Gesundheitsgefahren zu bewahren. Für alle staatlichen und privatwirtschaftlichen Unternehmen, namentlich für industrielle, kommerzielle und kommerzielle Unternehmen, gilt das BMG.

Das Arbeitsgesetzbuch regelt insbesondere die Arbeitszeiten (wöchentliche Höchstarbeitszeit, Überstunden, Erholungszeiten und Pausen), die Nacht-, Sonntags-, Schicht- und ununterbrochene Arbeit, den besonderen Jugendschutz, den besonderen Mutterschutz, die Industriebetriebe und den allgemeinen Gesundheitswesen. Erstes Arbeitsgesetz der Schweiz war das Werkspolizeigesetz des Kanton Glarus von 1864, das die Arbeitszeiten auf 12 Arbeitsstunden begrenzte, Nachtschichten untersagte, schwangeren Arbeitnehmerinnen Schutzbestimmungen einräumte und die Werke der Kontrolle unterzog.

1877 folgt das erste Bundesfabrikationsgesetz, das sich auf den 34. Lebensjahrgang der Verfassung von 1874 stützt und die Arbeitszeiten auf höchstens 11 Arbeitsstunden festlegt, keine Nachtschichtarbeit zulässt und ein Mindestalter von 14 Jahren einführt. Durch das Referendum vom 7. Juni 1908 wurde der Verband beauftragt (Artikel 34 der Bundesverfassung), im Bereich der Wirtschaft Einheitsvorschriften zu erlassen (Ausdehnung des Arbeitsschutzrechts über Werke und Verkehrsträger hinaus).

Das allgemeine Arbeitsrecht kam nur schleppend in die Tat umzusetzen und wurde durch die Kriegs- und Krisensituation sowie die sozioökonomischen und sozioökonomischen Veränderungen in den Jahren nach dem Krieg (Friedensabkommen, Frauenwahlrecht, etc.) immer wieder hinausgezögert. Der Schweizerische Gewerbeverband 1918, der Schweizerische Arbeitnehmerverband 1928, der Schweizerische Arbeitnehmerverband 1929, der Schweizerische Berufsverband der Evangelischen Arbeitnehmer 1934 und 1943, die Nationale Aktionsgruppe für Wirtschaftsverteidigung 1935, ein Konterentwurf des Bundesverbandes der Eidgenossenschaft, 1935 folgten dem offiziellen "Vorentwurf Pfister" zu einem Eidg, dem Arbeitsgesetz in der Industrie und im Gesundheitswesen,

Im Jahr 1945 erarbeitete das BAI unter dem Eindruck der Krise und der Kriegjahre einen "Vorentwurf eines Bundesgesetzes über die gewerbliche Tätigkeit"; 1950 wurde ein revidierter "Entwurf eines Bundesgesetzes über die gewerbliche Tätigkeit in den Industriezweigen Wirtschaft, Gewerbe, Handel, Transport und damit zusammenhängende Bereiche (Arbeitsrecht)" veröffentlicht.

Mit dem Inkrafttreten des heute gültigen Arbeitsgesetzbuches im Jahr 1966 wurde es seitdem mehrfach geändert.

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