Arbeitnehmer Kündigung

Kündigung von Mitarbeitern

Der Mitarbeiter muss die Kündigung immer schriftlich erklären. Beendigung des Arbeitsverhältnisses? Worauf ist es besser zu achten?

Anerkennung, Gelobtheit, Vertrauen und Geborgenheit - das ist es, was Mitarbeiter am Arbeitplatz wollen. Diejenigen, die sich von den Managementebenen gut betreut fühlen, bleiben ihrem Auftraggeber gegenüber regelmässig loyal. Vielmehr wertet eine Untersuchung zu den wesentlichen Gründen für die Entlassung eines Mitarbeiters das Karriereportal Xing wie folgt aus: Die Mehrheit der Mitarbeiter in Deutschland empfindet, dass ihr Vorgesetzter sie mit Ängsten und Zwang anführt.

Deshalb haben viele von ihnen kein gutes Gefühl bei der Arbeit und flirten mit ihrer eigenen Entlassung. Alexander Bredereck, Experte für Arbeitsrecht und Kündigungsschutz, erläutert, warum eine Entlassung von Mitarbeitern in der Regel keine gute Sache ist und was man dafür tun sollte. Für das Beschäftigungsverhältnis ist es wie in einer Liebesbeziehung: Kaum ein einziger Ehepartner empfindet sich als unangenehm.

Jeder, der nur ungern zur Beschäftigung geht, kann erwarten, dass auch sein Auftraggeber nicht zufrieden ist. Wenn der Arbeitnehmer eine Kündigung durch den Dienstgeber in Erwägung zieht, wird der Dienstgeber voraussichtlich früher oder später eine Kündigung durch den Dienstgeber in Erwägung ziehen. Wenn der Mitarbeiter nun auf freiwilliger Basis aus dem Beschäftigungsverhältnis ausscheidet, ist das in mehrfacher Weise schlecht für ihn. Denn: Wer gerade zurücktritt, gibt vor allem regelmässig auf 12 Arbeitslosenwochengeld zurück.

Für den Erhalt von Arbeitslosengeld bei Selbstständigkeit setzt die BA regelmässig eine Sperrfrist. Auf eine Entschädigung, auf die man bei einer Kündigung durch den Auftraggeber aus unhaltbaren GrÃ?nden nahezu immer zÃ??hlen kann, wird ebenfalls grob verzichtet. Deshalb ist die EntschÃ?digung nicht erforderlich. Vorraussetzung für die Zahlung der Abgangsentschädigung ist in diesen FÃ?llen eine Klage auf KÃ?ndigungsschutz - dazu gleich mehr.

Darüber hinaus unterlässt das Unternehmen regelmässig den Erhalt von Geldern des Arbeitgebers aufgrund seiner Forderungen aus dem Beschäftigungsverhältnis, z.B. Urlaub, Mehrarbeit, Zuschüsse, Sachbezüge und vieles mehr. Dabei bleibt oft auf der Strecke: Der Mitarbeiter, der sich abtut, bekommt in der Regel keinen guten Arbeitgebernachweis. Der Arbeitnehmer muss mit diesen Benachteiligungen bei der Einreichung seiner eigenen Kündigung beim Auftraggeber nachvollziehen.

Sicherstellen, dass Abfindungen gezahlt werden und Benachteiligungen im Arbeitslosengeld vermieden werden: Dies geschieht in der Regel durch die Einreichung einer Kündigungsschutzklage gegen die Kündigung des Dienstgebers bei einem ausgewiesenen Arbeitsrechtler innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen 3-wöchigen Frist. Oftmals bleibt der Auftraggeber mit seiner Kündigung stehen, denn er zahlt regelmässig viel bares Geld, wenn der Arbeitnehmer selbst zurücktritt.

Verlässt der Arbeitnehmer seine eigene Kündigung im Kleiderschrank, reißt der Auftraggeber früher oder später selbst an der Zugschnur, meist gefolgt von der Entlassung aus betrieblichen Gründen. Wenn die Kündigung, wie so oft, auf lehmigen Beinen steht, wird sich der Auftraggeber mit seinem früheren Arbeitnehmer regelmässig auf eine Ausgleichszahlung in einem rechtsgültig erfassten Vergleich einigen.

So können auch die Forderungen des Mitarbeiters aus dem Arbeitsvertrag regelmässig durchgesetzt werden. Eine gute bis sehr gute Arbeitsreferenz wird dann auch regelmässig erstellt. Gibt es weitere Informationsquellen zum Themenbereich Aufhebungs- und Aufhebungsverträge? Bundesweit sind wir für Arbeitnehmer und Unternehmer beim Abschluß von Abfindungsverträgen, Liquidationsverträgen und bei der Erstellung von Aufhebungserklärungen tätig.

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