Arbeitgeber Zahlt Fitnessstudio für Arbeitnehmer

Der Arbeitgeber bezahlt das Fitnessstudio für den Mitarbeiter

Dabei geht es nicht nur um den Betrag, den der Arbeitgeber dem Fitnessstudio zahlt. Sportstudio und Betriebssport: Das Finanzamt übernimmt die Kosten. Bezahlt auch einen Zuschuss für den Besuch von Fitnessstudios.

Sporttreiben für und wegen der Berufstätigkeiten

Unternehmen können ihren Beschäftigten auf vielfältige Weise helfen, mehr zu bewegen und selbst davon zu profitieren: beim klassischen Firmensport, bei Gesundheitskursen oder beim Rückentraining am Arbeitplatz. Top-Manager, die neben einer 60-stündigen Woche mehrere Std. im Fitnessstudio oder jeden Tag beim Laufen sind, werden immer wieder gemeldet. Diejenigen, die in ihrer Karriere erfolgreich sind, betreiben in der Regel etwas sportlich. Aber auch wenn man das Themengebiet Arbeit und Freizeit nicht so sehr in den Vordergrund stellt, bleibt doch etwas Wahres daran, dass bei der Arbeit sowohl die sportliche Betätigung als auch die sportliche Betätigung einen positiven Einfluss haben kann.

Selbstverständlich ist die Sportart keine Garantie für den Unternehmenserfolg. Gleichwohl hat die regelmäßige Ausbildung auch Auswirkungen auf den Berufsstand. Um so sinnvoller ist es für die Arbeitgeber in einer Zeit des zunehmenden Rentenalters und des Fachkräftemangels, der auch eine lange Verweildauer der Älteren in der Belegschaft erfordert, die eigenen und die eigenen Arbeitnehmer zur Teilnahme an sportlichen Aktivitäten zu bewegen - sei es als Betriebsfussball, über eine Subvention für Sportkurse oder als arbeitsplatzbezogener Gesundheitskurs.

Aber welche Chancen gibt es, wo wird ein Unternehmen gefördert und was sind die arbeitsrechtlichen Bestimmungen? Erstens: Für die Umsetzung des Betriebssports gibt es prinzipiell keine konkreten Rechtsgrundlagen, da es sich um ein willkürliches, unternehmensspezifisches Leistungsangebot handele. Der erste Schritt ist jedoch der Wunsch des Unternehmers, seinen Arbeitnehmern ein Sportangebot zu machen - sei es zur Vorbeugung, zur Verstärkung des Teamgeistes oder als zusätzliche Dienstleistung, um die Arbeit in seinem Unternehmen attraktiver zu machen oder für all diese Mehrwerte.

"Im besten Fall ist auch der Leiter selbst dabei und hat Vorbildcharakter für die Mitarbeiter", sagt Thomas Wollermann vom Hochschulinstitut für Betriebsgesundheitsförderung, das zur AOK Rheinland/Hamburg ist. Die Fachberaterin für Arbeitswissenschaften und Rückenmedizin ist Thomas Wollermann, aber auch mit den unterschiedlichen Erscheinungsformen des Betriebssports vertraut und betreut Unternehmen.

Zu den Schlüsselfragen für den Launch gehören: Sollte es einmalig oder regelmäßig angeboten werden, sollte eine gewisse physische Beanspruchung - wie z.B. Schwerlastheben oder Überkopfarbeit - kompensiert werden und inwieweit sollte das sportliche Angebot in den Unternehmensprozess selbst integriert werden oder möglicherweise gar auf dem Firmengelände erfolgen?

Denn kaum ein Zwei-Mann-Betrieb wird über zusätzliche Sportanlagen verfügen und kein Unternehmen mit 50 Beschäftigten kann ein allumfassendes Angebot an sportlichen Aktivitäten anbieten, für das jeder gleichermaßen begeistert ist. Deshalb verweist Thomas Wollermann zunächst über den lokalen Betriebssportverein auf den klass. Bsp.

Fünffaches Mini-Training und Dehnungsübungen für mehr Sport im Berufsalltag. Dort kann jeder Arbeitgeber mitmachen und so seinen Arbeitnehmern ermöglichen, die vom Verein in seinem Angebot angebotenen sportlichen Angebote über diverse Kooperations-partner am Standort unentgeltlich zu nützen. Unentgeltlich für die Mitarbeitenden heißt nicht unentgeltlich für den Vorgesetzten. Damit wird der Mitgliederbeitrag für den lokalen Betriebssportverein erstattet.

Das bedeutet, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Betriebes an den verschiedenen Aktionen teilhaben können. Die Arbeitnehmer sind in der Regelfall über die Berufsgenossenschaft für die Beteiligung am Betriebsfeuer und für die dazugehörigen Lenkzeiten mitversichert. Allerdings ist der traditionelle Verbandssport nach wie vor von großem Nutzen, denn zum einen organisiert der Dienstleister das Sportangebot, zum anderen gibt es in der Regelfall eine große Anzahl von Lehrgängen und Ausbildungsmöglichkeiten, aus denen der Arbeitnehmer aussuchen kann.

Er kann auch selbst bestimmen, wann das Sportangebot stattfindet - denn dies erfolgt in seiner freien Zeit und nicht während der Arbeitszeiten. Die Zeit, die ein Mitarbeiter für den Firmensport und den Weg hin und zurück benötigt, ist jedoch durch die obligatorische Krankenkasse gedeckt. Weil es für sehr wenige kleine Firmen nicht möglich ist, einen Sportplatz im eigenen Betrieb zu veranstalten, können Arbeitgeber die Infra-struktur der Betriebssportclubs sowie das Know-how der beteiligten Coaches über den klassichen Firmensport mittragen.

Ähnliches gilt für die Krankenversicherungen, die auch dazu beizutragen haben, dass die Mitarbeiter leistungsfähig und leistungsfähig sind und so mögliche Abnutzungserscheinungen vermeiden können. Allerdings gehen diese Kurse allein auf die Eigeninitiative des Mitarbeiters zurück oder dieser allein sorgt dafür, welchen Lehrgang er belegen möchte und dass seine eigene Krankenversicherung ihn dafür zahlt oder subventioniert.

Der Kurs findet auch in der freien Zeit statt, ist aber nicht durch die Unfallversicherung abgedeckt. Oftmals sind die Lehrgänge Spezialgymnastik, die dem Rückgrat zugute kommen oder mehr Sport in den Arbeitsalltag bringen. Andererseits sind die berufsbezogenen Leistungsangebote der Kassen im Bereich der Arbeitsmedizin etwas anders gestaltet.

Es geht auch um Vorbeugung und ganz schlichtweg darum, dass die Arbeitnehmer in ihrem täglichen Leben aktiver sind und den besonderen Beanspruchungen, denen sie unterliegen, gegensteuern. Wenn z. B. die eigenen Angestellten Aufgaben erlernen sollen, um lange Steh- oder Sitzphasen, starkes Anheben oder Aufwärtsarbeiten auszugleichen, kann ein Experte zum Unternehmen kommen, um Anweisungen zu erteilen und gängige Irrtümer zu erklären.

Außerdem wird der Arbeitsbereich selbst und seine Ergonomie geprüft. Für den Entrepreneur fallen dadurch anfallende Gebühren an, die von den Kassen getragen werden können. Ganz anders ist die Situation, wenn Arbeitgeber die Mitgliederbeiträge ihrer Mitarbeiter aus Fitness-Studios zahlen oder subventionieren. Natürlich fallen dann auch für sie die entsprechenden Aufwendungen an, die sie zum Teil jedoch für steuerliche Zwecke abziehen können (siehe Infokasten).

Solche Offerten sind in der Regel für große Unternehmen attraktiver, die dies einer grösseren Anzahl von Mitarbeitenden bieten und deshalb mit den Fitness-Studios gute Preisnachlässe vereinbaren können. Wenn Sie dies tun wollen, sollten Sie überlegen, Ihre Mitarbeitenden zu veranlassen, z.B. eine laufende Gruppe einzurichten und dann an einem Unternehmenslauf als Gruppe mitzuwirken.

Die Leistungen des Auftraggebers zur allgemeinen Gesundheitsverbesserung und zur Förderung der Gesundheit der Arbeitnehmer sind bis zu 500 EUR pro Jahr unversteuert (§ 3 Nr. 34 EStG). Vorraussetzung ist jedoch, dass es sich um eine zusätzliche Auszahlung zum bereits fälligen Lohn auswirkt. Gesundheitswesen: Welche Massnahmen sind zollfrei?

Durch diese Steuererleichterung werden nicht alle Massnahmen abgedeckt. Zuzahlungen insbesondere für die folgenden Maßnahmen: Sport, Nahrung, Stressbewältigung und der Verzehr von Suchtmitteln. Sie müssen auch wirksame Massnahmen oder Anweisungen für ein bestimmtes Benehmen sein. Lediglich die Mitgliederbeiträge von Sportvereinen und Fitnessstudios werden daher nicht zwangsläufig ebenfalls bevorzugt. Bezahlt hingegen ein Arbeitgeber einen Rückenschlagkurs in einem Fitnessstudio, bei dem der Arbeitnehmer nicht Mitglied werden darf, sind die vom Arbeitgeber für diese Massnahme geleisteten Beiträge bis zu 500 EUR pro Jahr zollfrei.

Die Ausgaben für das Fitnessstudio des Mitarbeiters können auch an das Steueramt weitergegeben werden: Es wird oft irrtümlich davon ausgegangen, dass Arbeitgeber die Honorare der Arbeitnehmer für das Fitnessstudio nicht steuerfrei zahlen können. Dies gilt jedoch nur für Vergütungen zur Förderung der Gesundheit gemäß 3 Nr. 34 SStG. Ganz anders sieht es nach 8 Abs. 2 S. 1 Einkommenssteuergesetz aus: Hier sind nicht in Geldbeträge fließende Sozialleistungen - so genannte Sachleistungen - immer dann steuer- und sozialversicherungs-frei, wenn der Bruttowert dieser Sachleistung 44 EUR pro Kalendermonat nicht überschreitet.

Bei der Gestaltung der Verträge zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist darauf zu achten, dass der Arbeitnehmer nur Anspruch auf jeweils eine Zuwendung oder eine Sache hat, jedoch nie auf Barlöhne.

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