Anruf vom Headhunter

Telefonat vom Headhunter aus

Ein Anruf vom Headhunter: Erster Kontakt leise und kurz - Ökonomie| Topics Advisor Rheinland-Pfalz (dpa/tmn) - Für viele Mitarbeiter ist der Ruf nach einem Headhunter ein Wunschtraum. Aber wenn das Handy wirklich läutet, sind sie so still wie bei ihrem ersten Dating. Aber das erste Gesetz für einen solchen Anruf ist: Werd nicht unruhig. Aber das ist noch nicht alles, wie die Berufsberaterin Doris Brenner aus Rödermark bei Frankfurt sagt: "Ein solcher Anruf macht das Ich sehr gut".

Weil die Consultants nicht nur jemanden suchen: "Im Einzelfall stellen sie hoffnungsvolle Akademiker, sondern ihre Hauptkunden sind erfahrene Führungskräfte mit mehrjähriger Berufserfahrung und Geschäftsleiter von Unternehmungen aller Art", sagt Klaus Reiners, Vorstandssprecher des Bundesverbands der Bundesunternehmensberater (BDU) in Bonn. Also die Consultants sind auf der Suche - und auf der Suche. "â??Wenn der Anruf kommt, muss man sich sehr rasch entscheiden, ob man einen Stellenwechsel will oder nichtâ??, sagt Reiners.

Normalerweise kommt dieser erste Anruf aus dem Sekretariat. Allerdings müssen die Consultants einige wenige Vorschriften beachten: Beispielsweise darf der derzeitige Auftraggeber nicht in Verruf gebracht werden, und das Interview muss eigentlich kurz sein. Von wem wird von welchem Unternehmen angerufen und welche Stelle ist es - das sind Angaben, die ein Mitarbeiter gut aufschreiben sollte.

Wenn ein ernsthafter Consultant ein Auftrag hat und den besten Leiter für die Stelle sucht, wird er es bekannt geben, sagt Staude. "Erst mit einem Auftrag kann ich über ein bestimmtes Vorhaben reden. "Der Consultant wird die wichtigsten Punkte aufzeigen. Der Angerufene sollte es bei dieser Information belassen: "Um am besten am besten telefonieren zu können, sollte man den Consultant nicht in die Ecke drängen und den Firmennamen aus ihm herauspressen", sagt Brenner.

"Brenner bezeichnet dies als "einminütige Präsentation" - der Befragte sollte seine Trainings-, Erfahrungs- und Stärkenschwerpunkte sehr kurz beschreiben. Der erste Kontakt ist der erste Kontakt - und es sollte eigentlich klargestellt werden, ob Zinsen bestehen. "Sie sollten offen sein und zuhören, was der Consultant zu berichten hat", rät Brenner. Bei gewecktem Interessenteninteresse wird ein zweites Interview vereinbart - außerhalb der Arbeit.

Ein Bewerber muss auch in diesem tieferen Gesprächsthema nicht untätig sein - im Gegenteil: "Wer bittet, führt", meinen die Fachleute.

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