Amnestisches Syndrom Therapie

Therapie des Amnestie-Syndroms

Die Therapieempfehlungen sollten sich nach dem Schweregrad der Gedächtnisstörung richten. Das Korsakov-Syndrom (Amnestie-Syndrom) ist eine Form der Amnesie. Mehr Informationen zur Diagnose und Behandlung des Amnestie-Syndroms. Lernmittel: Korsakov-Syndrom, Dysfunktion des Gehirnorgans, Definition, Epidemiologie, Ätiologie, Pathogenese, Klinik, Verlaufsformen, Therapie, Prognose. Bei einer einzelnen elektrokonvulsiven Therapie.

mw-headline" id="Symptome">Symptom[Edit | edit Quelltext]

Korsakovs Syndrom (Synonym: Amnestie-Syndrom, Korsakovs Symptomkreis, Korsakovs Symptomkomplex oder Korsakovs Krankheit) ist eine Art von Gedächtnisschwäche (Amnesie). Der russische Physiotherapeut und Neurologe Sergej Korsakow (1854-1900) veröffentlichte 1887 eine erste ausführliche Darstellung auf der Grundlage einer Studie von 18 Alkoholikern als Polyneurinitisches Amnestisches Syndrom. In der Fachliteratur wird das alkoholkranke Korsakov-Syndrom (ICD 10. 6) oft als Variation der Krankheit Beriberi (ICD E51. 1) erwähnt, die in der Regel Vitamin B1-Mangelerkrankungen (ICD E51) beinhaltet.

Laut der Internationalen Konvention kann das Korsakov-Syndrom durch andere Psychopharmaka (ICD F11. 6, F12. 6, ...., F19. 6) oder auf andere als psychotropische Stoffe (ICD F04: "organisches Amnestie-Syndrom") anstelle von AlkoholikerInnen verursacht werden. Korsakovs Syndrom wurde zunächst bei kronischen Alkoholkranken diagnostiziert, später aber auch bei vielen anderen Hirnverletzungen:

Wernickes Enzephalopathie tritt oft bei Alkoholkranken auf, die ihren Energiebedarf hauptsächlich mit Wasser abdecken, als "Vorläufer" des Korsakov-Syndroms. Dr. Kopelman, A. D. Thomson, I. Guerrini, E. J. Marshall: Korsakoff-Syndrom: klinische, psychologische und therapeutische Aspekte. Jahrgang 44, Nr. 2, 2009 Mär-Apr, S. 148-154, ISSN 1464-3502. doi:10.1093/alcalc/agn118. Sullivan, A. Pfefferbaum: Neuroimaging des Wernicke-Korsakoff-Syndroms.

Jahrgang 44, Nr. 2, 2009 Mär-Apr, S. 155-165, ISSN 1464-3502. doi:10.1093/alcalc/agn103. Die Literaturrecherche zur Differenzierung zwischen Wernicke-Enzephalopathie und Korsakov-Syndrom und zur Bewertung des Ablaufs der Neurobildgebung). Dr. A. D. Thomson, I. Guerrini, E. J. Marshall: Die Entwicklung und Behandlung des Korsakoff-Syndroms: aus den Augen, aus dem Sinn? Jahrgang 22, Nr. 2, Ausgabe 2, Ausgabe 2, Ausgabe 2, Ausgabe 2, S. 81-92, ISSN 1573-6660. doi:10.1007/s11065-012-9196-z.

Erörterung des Übergangs von der Wernicker Enzephalopathie zum Korsakov-Syndrom bei Alkoholen und Nicht-Alkoholen). ? Korsakov-Syndrom. Jahrgang 12. Klas - Las.

Korsakov-Syndrom mit Vitamin B1-Mangel

Korsakovs Syndrom (Korsakovs Krankheit) ist eine Hirnerkrankung, die sich vor allem in schweren Gedächtnisproblemen manifestiert. Auch bei professioneller Therapie sind die Erkrankungen in der Regel nicht ganz reversibel. Mehr über das Korsakov-Syndrom - Symptome, Diagnose und Therapie. Korsakovs Syndrom ist eine Hirnerkrankung, die die Leistungsfähigkeit des Gedächtnisses erheblich beeinträchtigt:

Das Syndrom von Korsakov ist in den meisten FÃ?llen das Ergebnis eines jahrelangen Missbrauchs von Alkohol. Dabei geht dem Korsakov-Syndrom meist eine Hirnentzündung (Wernicke'sche Enzephalopathie) voraus, die auch durch exzessiven Alkoholeinfluss hervorgerufen wird. Weil die Beschwerden beider Krankheiten zum Teil in engem Wirkungszusammenhang stehen und einer Wernicker Enzephalopathie oft ein korsakowisches Syndrom gefolgt wird, fasst der Arzt beide Krankheiten auch unter dem Stichwort wernicke - korsakowisches Syndrom zusammen.

Aber auch andere Gründe als der Alkoholkonsum, wie z. B. starke Kopfschäden oder Entzündungen des Kopfes (Enzephalitis), können für das Korsakov-Syndrom verantwortlich sein. Durch eine konsistente Therapie können die Beschwerden bei einigen Menschen mit Korsakov-Syndrom verbessert werden. Allerdings ist ein durchschlagender Therapieerfolg nur bei einer kleinen Anzahl von Patientinnen und Probanden möglich. Es ist unwahrscheinlich, dass ein sehr altes Korsakov-Syndrom mit schwerwiegenden Defekten behandelt wird.

Bei Patientinnen und Patientinnen mit Korsakov-Syndrom sind klare Zeichen eines so genannten Amnestie-Syndroms zu erkennen. Das " Amnestie-Syndrom " bezieht sich auf unterschiedliche Erkrankungen und Änderungen im Gehirn, die vor allem das Erinnerungsvermögen betreffen. Aus diesem Grund hinterlassen Menschen mit dem Korsakov-Syndrom oft einen sehr verwirrten und orientierungslosen Abdruck bei ihren Nächsten. Menschen mit Korsakov-Syndrom haben oft etwas anderes vergessen: Sie wissen vielleicht nicht, wo sie sind (z.B. im Krankenhaus), was diese Person von ihnen auf ihrem Hotelzimmer (dem Arzt) will oder wie es hie? - auch wenn sie mehrere Tage/Wochen im Spital waren und der Doktor sie mehrfach am Tag aufnimmt.

In einigen Fällen ist auch das so genannte alte Erinnerungsvermögen von der Korsakov-Krankheit betroffen: So beschreiben Ärzte das Erinnerungsvermögen, in dem vergangene Geschehnisse zwischengelagert werden. Kennzeichnend für Menschen mit einem Korsakov-Syndrom ist ihre ausgeprägte Tendenz, Gedächtnislücken mit fiktiven Inhalt zu schließen (Konfabulation). Die Patientinnen und Patienten beantworten dann zum Beispiel die Frage, was sie am Vortag gemacht haben, dass sie in der City eingekauft haben - auch wenn sie wochenlang im Spital waren.

Neben diesen Beschwerden kann das Korsakov-Syndrom auch die Person der Betroffenen betreffen. Menschen, die seit langem unter Alkoholproblemen leiden, leiden in der Regelfall unter dem Korsakov-Syndrom. Dies führt zunächst zu einer bestimmten Art von Enzephalitis, einer sogenannten Wernicker Enzephalopathie, die dann zum Korsakov-Syndrom führt.

Wernickes Enzephalopathie wird durch einen starken Defizit an B1 (Thiamin) verursacht, das allmählich das Hirn beschädigt. Die Ärzte gehen davon aus, dass die Betreffenden bei Vorliegen bestimmter erblichen Bedingungen das Korsakov-Syndrom später bekommen werden. Bei stark alkoholisierten Menschen tritt ein Defizit an Vitaminen B1 auf, da sie neben alkoholhaltigen Gerichten oft keine oder kaum etwas zu essen zu sich nehmen. In der Regel ist dies der Fall.

Auch andere Krankheiten können zu einem Vitamin B1-Mangel führen: Dazu gehören schwerwiegende Ernährungsstörungen, maligne Änderungen im Magen-Darm-Trakt und Nierenerkrankungen. Menschen, die im Spital mit Aufgüssen versorgt werden, riskieren unter gewissen Voraussetzungen auch einen schwerwiegenden Vitamin B1-Mangel. Das gilt insbesondere dann, wenn der Thiaminspiegel bereits vor Infusionsbeginn aufgrund von Alkoholeinfluss, Ernährungsstörungen oder anderen Krankheiten deutlich gesenkt ist.

Auch ohne einen früheren Vitamin-B-Mangel kann das Korsakov-Syndrom (Korsakov-Krankheit) auftreten. Zum Beispiel können schwerwiegende Kopfschäden, Schläge, bösartige Erkrankungen und/oder chirurgische Eingriffen am Schädel sowie virusinduzierte Hirnentzündungen auch zum Korsakov-Syndrom mitführen. Oft ist der Doktor mit einem Gesprächstermin mit Patientinnen und Patientinnen und eventuell mit Angehörigen/Schwestern zufrieden, um einen Misstrauensgrund für ein korsakowisches Syndrom zu haben.

Vor allem bei einer bekannten Alkoholeinflussigkeit und einer früheren Wernicker Enzephalopathie kann man davon ausgehen, dass ein Korsakov-Syndrom vorkommt. Doch auch frühere Kopf- und Operationsverletzungen sowie Hirnentzündungen anderer Ursachen in der Vorgeschichte können den behandelnden Mediziner zur Diagnostik der Korsakov'schen Krankheit führen. Menschen, von denen bekannt ist, dass sie Alkoholiker sind, sollten vor der definitiven Diagnosestellung eine Verabreichung von Vitaminen B1 vornehmen, um eine vorhandene Wernicker Enzephalopathie zu ertragen.

Weil das Korsakov-Syndrom oft auf die Enzephalopathie von Wernicke zurückzuführen ist und sich beide Krankheiten überlappen können, können auch die Diagnoseschritte für die Enzephalopathie von Wernicke nützlich sein. Zur Ausklammerung anderer Krankheiten wie bösartiges Wachstum im Kopfe, Schlaganfall, Virusinfektionen im Gehirn und Gehirnschäden anderer Ursachen werden Bilder des Schädelbereiches (Computertomographie, CT und/oder Magnetresonanztomographie) ausgewertet.

Falls das Korsakov-Syndrom durch die Enzephalopathie von Wernicke (Wernicke-Korsakov-Syndrom) verursacht wird, kann die Verabreichung von B1 zum Teil dazu beitragen, die Beschwerden zu mildern. Darüber hinaus sollten Krankheiten des Wernicke-Korsakov-Syndroms wie z. B. Alkoholiker oder Ernährungsstörungen therapiert werden. Andernfalls hängt die weitere Vorgehensweise von den jeweiligen Beschwerden des Betroffenen ab. Dabei geht es immer darum, dass der Patient trotz der krankheitsbedingten Mängel den Arbeitsalltag so gut wie möglich durchlaufen kann.

Es gibt viele unterschiedliche Gründe für das Korsakov-Syndrom und nicht alle können verhindert werden. Allerdings können Menschen mit Alkohol- oder Essproblemen die Chance, die Korsakov-Krankheit zu entwickeln, durch eine medizinische Versorgung erheblich verringern. Auf diese Weise können sie das Wernicke'sche Enzephalopathie-Risiko, das bei Alkoholikern und Menschen mit Ernährungsstörungen oft durch einen Vitamin B1-Mangel entsteht, massiv mindern.

Dadurch wird auch das korsakowsche Syndrom verhindert, eine häufige Langzeitfolgen der Wernicke'schen Enzephalopathie. Korsakovs Syndrom ist eine Chronikerkrankung, die in den meisten FÃ?llen nicht ganz abklingt. Bei etwa jedem siebten Patient bessert sich der allgemeine Zustand nach der Verabreichung von B1 signifikant. Für die Vorhersage ist es von Bedeutung, ob Grunderkrankungen wie z. B. Alkoholexzesse oder Ernährungsstörungen nachhaltig bekämpft werden können.

Bei vielen Menschen mit einem Korsakov-Syndrom sind ihre Möglichkeiten so sehr eingeschränkt, dass ein unabhängiges und hilfloses Zusammenleben nicht mehr möglich ist.

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