Alte Mitarbeiter Loswerden

Beseitigung alter Mitarbeiter

Der Bundesarbeitsgericht hat die Regeln für die Videoüberwachung von Arbeitnehmern gelockert. Allein die Wortwahl deutet darauf hin, dass eine unreflektierte Einstellung zur Führung angenommen wird. Bis vor zwei Jahren, als der alte Chef noch im Büro war, war alles "paletti". Der alte Mann ist heute wieder in Stimmung.

Führungsirrtümer: Was der Vorgesetzte nicht tun sollte

Beim Ausscheiden von Mitarbeitern aus dem Betrieb ist oft der Vorgesetzte schuld. Der beste Mitarbeiter verlässt das Haus, weil er an anderer Stelle mehr Gehalt bekommt, weil er nach einer neuen Aufgabe sucht und weil er die besseren Aussichten hat. Wenigstens denken die meisten Oberen das so. Die Untersuchung hat eine Aufstellung der zehn schwersten Irrtümer ergeben, die Mitarbeiter motivieren und letztlich zum Rücktritt bewegen können.

Dabei werden kleine Irrtümer und Eigenarten toleriert, der Boss erhält Sympathie und schafft ein Gefühl des Zusammenseins. Doch trotz niedriger Erwartungen gelingt es vielen Vorgesetzten offenbar, ihre Mitarbeiter zu "beleidigen" und Frustration zu erzeugen. Eigeninitiative ist ein Killer für Paternalismus Dedizierte Mitarbeiter benötigen vor allem eines: Freiheit am Arbeitplatz, um wirksam zu sein und sich zu hundert Prozent zu beteiligen.

Das Commitment der Mitarbeiter erfordert jedoch, dass sie in Eigenverantwortung handeln und Entscheidungen treffen können. Ist der alte Mann heute wieder in Stimmung....die Mitarbeiter wollen wissen, wo sie stehen. Der unvorhersehbare Boss ist das Nachteil. Denn die Lust an der Arbeit mit Kolleginnen und Kollegen geht rasch vorbei, denn die meisten Menschen wollen deutliche Ankündigungen und ein Vorgesetzter, der nicht nur aus dem Nichts heraus neue Kriterien für die Entscheidung vorgibt.

Diejenigen, die von ihren Mitarbeitenden eine rasche und verbindliche Durchführung ihrer alltäglichen Aufgaben verlangen, sollten auf eindeutige Äußerungen, eindeutige Entscheide, eine gute Risikobereitschaft und eine gute Führungsfähigkeit setzen. Jeder Boss, der aus Kalkulation, Furcht oder Strategie heraus entscheidet oder umgeht, wird nicht viel Spass mit seinen Mitmenschen haben.

Weil im Prinzip, je träger und ungewisser der Vorgesetzte, desto eher unmotiviert und unproduktiv die Mitarbeiter sind. Wenn Sie mit Entschlossenheit und Engagement vorgehen wollen, brauchen Sie ein bestimmtes Ergebnis, denn Sie müssen wissen, woran Sie sind. Wenn die Ziele nicht von einem Tag auf den anderen verändert werden und sich an Ihnen nichts ändert, werden die Mitarbeiter ebenso zufällig wie die Vorstellungen ihrer Führungskräfte nicht mehr verständlich sind.

Ein gern angenommener Vorwand, wenn der Vorgesetzte jetzt nach dem Streit nicht den Verstand hält. Es gibt in jedem großen Betrieb auf jeder Stufe Kontrollen und ohne sie ist es unmöglich. Aber wenn wir vertrauensvoll zusammenarbeiten wollen, brauchen wir auch Zuversicht in die Leistung jedes einzelnen Beschäftigten. Der sich immer unter Kontrolle hält und keine kleine Entscheidungsfindung allein trifft, das wird von Tag zu Tag ungewisser und die Einsatzbereitschaft verzerrt genau so wie der Arbeitswille: 312 wird alles nachkonfiguriert.

Einige Bosse verhalten sich, als wären sie bei der CIA und müssen mit ihren Daten entsprechend vorsichtig umzugehen. Die engagierten Mitarbeiter wollen Informationen: über das Unter-nehmen, über die Fachabteilung, über die geplanten Änderungen und über neue Vorhaben. Sie wollen diese Information von ihren Oberen und nicht von der Rebe haben. Boss zu sein bedeutet nicht, dass man immer Recht hat.

Die Mitarbeiter wollen sich in ihrem Betrieb engagieren, dazu zählt auch das Hinterfragen bestehender Formen und Auffassungen. Wenn Sie Ihre Mitarbeiter nicht zu Wort kommen lassen, drehen Sie für jeden Mitarbeiter den Leistungsanzapfhahn zu. Heute will niemand mehr den 45-minütigen Monolog des Chefes vernehmen, der sich der Selbstliebe hingeben will und kein Gehör für die Anliegen der Mitarbeiter und letztendlich auch des Konzerns hat.

Denn nur wer zuhört und beantwortet, kann Menschen für ein Unternehmertum oder eine Innovation begeistern. Jeder Vorgesetzte, der dieses Feeling dadurch verhindert, dass er das gesamte System auf eigene Rechnung in den Mittelpunkt stellt, sollte nicht überrascht sein, wenn das System sich weigert, den Überlegenen und die Leistungen zu erkennen. Weil der individuelle Mitarbeiter desto besser funktioniert, wenn er das Gefuehl hat, Teil eines arbeitsfähigen Kollektivs zu sein.

Mehr zum Thema