Aktuariell

Versicherungsmathematisch

Viele übersetzte Beispielsätze mit "aktuariell" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. ein verstärkter Einsatz von aktuarieller Software für die ganzheitliche Simulation des Versicherungsgeschäfts. Dabei wird der Begriff "versicherungsmathematische Berechnung" erläutert.

mw-headline" id="History">History[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Versicherungsmathematiker sind naturwissenschaftlich geschulte Experten, die sich mit der Abbildung, Beurteilung und Kontrolle von Risken in der Versicherungswirtschaft, in der Bausparkasse oder in der Altersvorsorge auf der Basis mathematisch-statistischer versicherungsmathematischer Verfahren auseinandersetzen. Diese zeichnen sich gegenüber Aktuaren durch ihre umfassenden Branchenkenntnisse aus, auch über die reine versicherungsmathematische Mathematik hinaus. Der Aktuar (lateinischer Aktuar "Speed Writer in Verhandlungen", von alters her "Act") war zunächst ein Schriftgelehrter im romanischen Ständerat.

1 ] Da der Bundesrat auch der oberste römische Gerichtshof war, wurde dieser Begriff bis zum neunzehnten Jh. in Deutschland auf die Beamten des Gerichts im Allgemeinen und in den Kirchengerichten bis heute übertragen. Damit ist Johann Wierich Schmedding in der behördlichen Untersuchung über die gerichtlichen Verhältnisse in Bochum aus dem Jahr 1714 als Aktuar am Amtsgericht gelistet.

2 ]Johann Wolfgang Goethe lernte den Versicherungsmathematiker Johann Daniel Salzmann während seines Jurastudiums in Straßburg im Jahr 1770 kennen. 3 ]Actuary wurde zu seinem Servicenamen und war damit der erste Versicherungsmathematiker in der Versicherungsbranche. Im englischen Raum wurde mit der Einrichtung des Instituts für Aktuare im Juni 1848 der Begriff des aktuariellen Titels beibehalten.

Der erste International Congress of Actuaries (ICA) tagte im August 1895 in Brüssel, während der Actuarial Congress in Berlin im August 1906 den offiziellen Titel World Insurance Science Conference trug. Bislang war am darauffolgenden Tag, dem vierten Quartal 1903, die Fakultät für Aktuarmathematik der DAV in Berlin gegründet worden.

Die erste Begriffsbestimmung des Berufs des Aktuars in Deutschland bestand im August 1899, als ein Verband von Aktuaren, d.h. "Lebensversicherungstechnikern", ins Leben gerufen wurde. Der Versicherungsmathematiker wurde in der Brockhaus-Enzyklopädie von 1928 als der ehemalige offizielle Begriff im Gerichtssystem für angehende Versicherungsmathematiker bezeichnet; 1966 kam seine Tätigkeit als Versicherungs- und Geschäftsmathematiker in der Auslandsversicherung zum ersten Mal hinzu; 1996 war der Versicherungsmathematiker dann nicht nur Gerichtssachbearbeiter und Sekretär, sondern auch wissenschaftlicher Versicherungs- und Geschäftsmathematiker.

4. Mit der Übernahme der EG-Versicherungsrichtlinien in nationales Recht im Juni 1994 wurde für den Versicherungsmathematiker - nach dem Beispiel des in Großbritannien ernannten Versicherungsmathematikers - in der Eigenschaft des zuständigen Versicherungsmathematikers eine Rechtsgrundlage gelegt. Gemäß 141 VAG muss jeder Lebensversicherer einen zuständigen Versicherungsmathematiker benennen, der verlässlich und fachkundig sein muss.

Berufliche Fähigkeiten erfordern hinreichende Kenntnis der versicherungsmathematischen Mathematik und der Berufspraxis. Die Bedeutung der Stellung des Versicherungssachverständigen für die versicherungsaufsichtsrechtliche Tätigkeit wird durch den weiteren inhaltlichen Gehalt der Rückstellung deutlich. Er ist vor der Ernennung bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zu benennen und wird mit Einwilligung des Aufsichtsrates bestellt und abberufen (§ 141 Abs. 2 und 2a VAG).

Allerdings ist die Aktivität des Versicherungsmathematikers nicht auf Unternehmen der Lebensversicherung begrenzt. Gemäß 161 VAG in Verbindung mit 141 Abs. 1 S. 1 VAG ist auch für die Unfall-Versicherung mit Beitragsrückerstattung, gemäß 156 VAG auch für die substitutive Kranken- und Sach-Versicherung mit Beitragsleistungen aus der Unfall- oder Haftpflichtversicherung ein Versicherungsmathematiker zu bestimmen.

Der Versicherungsmathematiker verwendet Simulationsverfahren, um Berechnungsmodelle zu erstellen, mit denen zukünftige Ziele auf der Grundlage einer Reihe von ausgewerteten Vergangenheitsdaten ermittelt werden können. Versicherungsmathematiker erarbeiten im Zuge der Prämienberechnung mit rechnerischen Verfahren ein Risikomodell, mit dem die in einem Portfolio zu sichernden Risikopositionen so realistisch wie möglich dargestellt werden.

Für das Hauptgeschäft eines Versicherungsunternehmens sind seine Tätigkeiten unerlässlich, denn das aktuarielle Engineering basiert auf der aktuariellen Mathematik und ihren vielen komplizierten Mustern und formel. Der Aktuar hat nicht nur versicherungstechnische Funktionen, sondern ist auch in den Bereichen Bausparen, Kapitalanlagen, Altersvorsorge und Rückversicherungen gefordert. Versicherungsmathematiker sind in der Regel für Versicherer, aber auch für öffentliche Verwaltungen, Beratungsfirmen, Berater, Wirtschaftsprüfer und Freiberufler tätig, z.B. als Berater oder Vermögensverwalter.

Das Ergebnis der Prüfungen durch den zuständigen Versicherungsmathematiker wird in der Jahresrechnung und in einem jährlich erscheinenden erläuternden Bericht vermerkt. Früher hieß die mit der Tätigkeit von Versicherungsmathematikern betraute Fachabteilung eines deutschsprachigen Versicherungsunternehmens Mathe. Sie werden heute hauptsächlich als Aktuare oder Aktuare bezeichne. Während früher der Chef einer Mathematikabteilung als Hauptmathematiker bekannt war, wird heute kein bestimmter Begriff mehr für den Chef der Aktuarabteilung verwendet.

Viele Aktuare werden jedoch von dem zuständigen Versicherungsmathematiker selbst verwaltet. Seine Stellung ist jedoch von der Managementfunktion des Stellglieds abhängig. In Deutschland wurden etwas später als in anglo-sächsischen Staaten eigenständige Aktuargesellschaften gegründet. Darüber hinaus verfügen einige Beratungs- oder Prüfungsgesellschaften über eigene Aktuare. Unternehmen aller Couleur beziehen heute versicherungstechnische Dienstleistungen zur Ermittlung auch außergewöhnlicher ökonomischer Risken von solchen Unternehmen.

Die Versicherungsmathematiker sind sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene in Fachverbänden vertreten, z.B. in der DAV e. V.[8], der Swiss Actuarial Association SAV oder der AVÖ (Austrian Actuarial Association). Bei der internationalen aktuariellen Organisation handelt es sich um die IAA. In ihrer Eigenschaft als Vertreter nahezu aller aktuariellen Verbände der Welt stimmt sie die Voraussetzungen für die Aus- und Fortbildung, die berufsrechtlichen Regelungen und die wechselseitige Anrechnung aufeinander ab.

Darüber hinaus werden Normen für die aktuarielle Aktivität vorgeschlagen, die von Versicherungsmathematikern oder einzelstaatlichen Aktuarverbänden angewendet oder angenommen werden können. Der 1993 gegrÃ?ndete DAV ( "Deutsche Aktuarvereinigung") e. V. ist eine Fachvereinigung mit strikten beruflichen Zulassungskriterien, eine freiwillige Mitgliedschaft ist jedoch nicht erforderlich. Es hat die Funktion der notwendigen Qualifizierung von Versicherungsmathematikern wahrgenommen und verfügt über ein umfangreiches Aus- und Fortbildungsprogramm.

9 Die Versicherungsmathematiker sind mit ihrer Mitgliedschaft im DAV verpflichtet, die Satzung des Vereins einzuhalten. Dabei hat der Versicherungsmathematiker die sogenannten "versicherungsmathematischen Grundsätze" zu befolgen. Das erfolgreich abgeschlossene Training wird mit dem Zusatz Actuary (DAV) in der Schweiz und Österreich bescheinigt. "Der " Actuar DAV " wird als internes Title- und QualitÃ?tsmerkmal fÃ?r berufliche TÃ?tigkeiten angesehen.

Peter Koch: Beitrag zur Geschichtsschreibung der dt. Versicherungswirtschaft. Peter Koch: Beitrag zur Geschichtsschreibung der dt. Versicherungswirtschaft. Karlsruher 2005, p. 127. Georg H. Schroer: Der Verantwortung liche Akteur in der Lebenssicherung, 2000, p. 82. ? Circular R 3/95, VerBAV 1995, p. 311 et seq. Georg H. Schroer: Der zuständige Versicherungsmakler in der Personenversicherung, 2000, S. 30. Georg H. Schroer: Der zuständige Versicherungsmakler in der Personenversicherung, 2000, S. 29.

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