Abfindung Steuerrechtliche Behandlung

Abgangsentschädigung Steuerliche Behandlung

Praktischer Anwendungsfall, Steuern. Weil die Anlagenfabrik einige Teile des Buchhaltungswesens auslagern möchte, gibt der Personalverantwortliche dem Unternehmen das Angebot ab, das Anstellungsverhältnis zum 31.10. 12. durch einen Abfindungsvertrag zu kündigen.

Zum Ausgleich des Arbeitsplatzverlustes ist am 12. Oktober eine Abfindung in Höhe von EUR 24.000 zu leisten. Bevor er den Abfindungsvertrag unterzeichnet, erkundigt sich der Kläger bei seinem Unternehmensberater, wie der Vergleich steuer- und systemechtlich zu behandeln ist.

Bei einer Kündigung eines Arbeitsverhältnisses durch eine Aufhebungsvereinbarung können die Vertragspartner natürlich die Summe der Abfindung selbst aushandeln. Eine Abfindung, die, wie im vorliegenden Falle, als Ausgleich für die Zeit danach wegen der Auflösung eines pflichtversicherten Arbeitsverhältnisses geleistet wird, ist daher kein Beitragslohn im Sinn der sozialen Sicherheit (BSG 21.2. 90, 12 WK 20/88).

Hinweis Sie können auf Sie über Sie über Sie | ?Demgegenüber erfolgen. Für die Zahlung zur Erfüllung von vertraglichen Ansprüchen, die der Mitarbeiter bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses erlangt hat ( "Urlaubsgeld"), sind abzugspflichtig. Allerdings sollte K vor Abschluss der Aufhebungsverträge mit der für ihn verantwortlichen Arbeitsvermittlung bindend klären, welche Folgen die Abfindung auf die künftigen Arbeitslosenversicherungsleistungen haben wird.

Kündigungsentschädigungen sind Teil des zu versteuernden Lohnes. Bei Zahlung von Abfindungszahlungen als Ausgleich für entgangenes oder entgangenes Einkommen kann unter Umständen eine verminderte Steuer durch eine fünfte Regelung in Erwägung gezogen werden ( 24 Nr. 1 STG in Verbindung mit 34 Abs. 2 Nr. 2 EStG). Um für eine reduzierte Steuerregelung in Frage zu kommen, müssen vor allem die nachstehenden Bedingungen erfuellt sein:

Diese Bedingung ist daher nicht gegeben, vor allem wenn der Mitarbeiter freiwillig austritt. Allerdings kann sich der Steuerzahler an der Beendigung des Anstellungsverhältnisses beteiligen (z.B. durch Abschluß eines Vergleichs), muss aber unter wirtschaftlichem, rechtlichem oder sachlichem Einfluss sein. Diese Bedingung ist im aktuellen Beispiel gegeben.

Diese Bedingung ist ebenfalls gegeben, da die Abfindung im Rahmen der Aufhebungsvereinbarung an die Gesellschaft gezahlt würde. Das Bedürfnis nach "Einkommensanhäufung" ist immer anfällig für Streitigkeiten. Gemäß der Abfindungsentscheidung des Bundesministeriums der Finanzen (24.5. 04, IV Ab 5 - S 2290 - 20/04) ist hier eine zweistufige Überprüfung erforderlich: Stufe 1: Eine Einkommenskumulation ist prinzipiell nur dann gegeben, wenn die Ausgleichszahlungen in einem Bemessungszeitraum (VZ) eingehen.

Der BFH ( "BFH") (25.8. 09, 11/09 ) ist auch dann ein Zusammenschluss, wenn zu einer Hauptvergütung eine in einer anderen BFH anfallende Mindestteilleistung zurechnen wird. Dieses Fallrecht hat das Bundesministerium der Finanzen veranlasst, den Verzicht auf Abfindungen so zu gestalten, dass es nun harmlos ist, wenn eine Teilzahlung in einem anderen Jahr erfolgt und die Teilzahlung maximal 5% der Kapitalzahlung ausmacht ( "Bundesministerium der Finanzen 17.1. 11, IV C 4 -S 2290/07/10007 :005).

Stufe 2: Eine Einkommensakkumulation ist anzunehmen, wenn der Steuerzahler durch die Kündigung des Anstellungsverhältnisses in der entsprechenden FT, einschließlich der Abfindung, mehr empfängt, als er empfangen hätte, wenn das Anstellungsverhältnis ungestört fortgesetzt worden wäre. Die Ermittlung der Erträge, die der Steuerzahler bei Fortführung des Auftragsverhältnisses in der EZ erzielt hätte, soll auf den Einnahmen des vergangenen Jahres basieren, es sei denn, die Einkommenssituation in diesem Jahr ist durch außerordentliche Vorkommnisse gekennzeichnet (BFH 27.1. 10, SX R 31/09; BMF 17.1. 11, a.a.O.).

Gegenwärtig sind die Bedingungen für eine geringere Belastung der Abfindung gegeben, so dass das Fünftelprinzip angewendet werden kann. Die Gesamtsteuerbelastung beträgt i. Bei Nichterfüllung der Bedingungen für eine steuerlich begünstigte Abfindung würde sich die Steuerlast auf EUR 122 847 (ESt auf EUR 50000) belaufen, so dass die Fünftelregel zu einer Einkommensteuererleichterung i führen würde.

Die Kalkulation stellt klar, dass die auf die Abfindung zu zahlende Einkommenssteuer von der Summe der "normalen" (sonstigen) Erträge abhängig ist. Daher kann es durchaus Sinn machen, den Zahlungstermin der Abfindung auf das Folgejahr zu verlegen.

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