Abfindung Steuer Fünftelregelung

Abgangsentschädigung Steuer Fünfte Regelung

Sparen Sie Steuern mit der fünften Verordnung. Wie Sie Ihre Abfindungen steuerlich optimieren können, erfahren Sie im Folgenden. ¿Wie funktioniert die fünfte Verordnung? Wie viel Steuern können Sie sparen? Das gilt nicht nur für das reguläre Gehalt, sondern auch für eine Abfindung.

Ersparen Sie sich die Steuer auf Abfindungen: Das ist die fünfte Verordnung.

Zusätzlich zur Summe der Abfindung gibt es weitere Aspekte, die im Voraus zu berücksichtigen und (soweit möglich) in der erwünschten Form zu gestalten sind. Zunächst stellt sich die Fragestellung, wie viel von der Abfindung tatsächlich verbleibt. Weil es bedauerlicherweise schon seit vielen Jahren eine Kompensation gibt, die nicht mehr zollfrei ist, gibt es auch keine freien Schenkungen.

Daher muss die Abfindung zunächst vollständig besteuert werden. Es gibt nur die so genannte fünfte Vorschrift. Mit dieser Regelung soll eine übermäßige Steuerbelastung durch den Verlaufseffekt vermieden werden, der sich ergeben würde, wenn der Gesamtbetrag der Abfindung unmittelbar in vollem Umfang besteuert werden müßte.

Daher wird behauptet, dass sich die Abfindung auf 5 Jahre (1/5 des Gesamtbetrags) auswirkt. Die für dieses fünfte Mal zu zahlende Steuer wird nun errechnet. Die so ermittelte Steuer wird dann wieder mit dem Fünffachen vervielfacht und ist im ersten Jahr unmittelbar zur Zahlung fällig. Im ersten Jahr wird die so ermittelte Steuer umgerechnet. Als Beispiel sei hier das erfundene Brautpaar Hans und Helga Müller genannt.

Hat Herr Müller bisher ein jährliches Gehalt von EUR 455.000 erhalten und die Müller haben auch andere laufende Erträge (z.B. Kapitalerträge*) von EUR 5000 pro Jahr, und verlässt Herr Müller nun das Konzernunternehmen für einen Ausgleich von EUR 80.000, dann erscheint die Steuerrechnung (grundsätzlich) so, wenn der Ausgleich am Ende des vergangenen Arbeitsjahres bezahlt wird:

Er müsste daher ohne die Entschädigung Steuern auf die Höhe von EUR 50000 (45.000 EUR Lohn + EUR 5000 Kapitalertrag*) zahlen. Der darauf entfallende Einkommenssteuerbetrag beträgt 8.212 E. Eine kleine Zwischenbemerkung: Der Vereinfachung halber habe ich hier lediglich die Addition von Ertrag und steuerpflichtigem Gewinn gleichgesetzt.

Hier geht es mir aber nicht um eine genaue Kalkulation zum EUR und Centbetrag, sondern nur um das Prinzips ! Wenn Sie also einen unmittelbaren Abgleich von Steuer- und Sparmöglichkeiten wünschen, muss ich Sie hier auf das entsprechende Werk hinweisen. Aber nun zurück zu Herrn Müller: Ohne Entschädigung hätte er 8.212 EUR an Einkommenssteuer zu zahlen.

Wenn Herr Müller nun jedoch seine Vergütung von 80.000 EUR hinzufügt, muss er in der Regel 130.000 EUR besteuern, was zu einer Einkommenssteuer von 38.256 EUR führt. Damit sind es 30.044 EUR mehr als bisher und er müsse etwa 37% seiner Vergütung an das Steueramt zahlen. Zur Vermeidung dessen gilt nun die fünfte Regel.

Anschließend wird ein Fünftausend der Abfindung (1/5 von 80. 000 = entspricht einer Summe von 15. 000 ) zu den normalen Einkünften (50. 000 ) (d.h. 64. 000) hinzugefügt. Der Steuersatz darauf beträgt: 184 ?. Damit sind es 4.972 EUR mehr als ohne Abfindung. Unglücklicherweise wird dieser Wert nun wieder mit dem Fünffachen genommen, also: 5. 972 * 5 = 23. 860 E. Gegenwert.

Dies ist die Steuer, die Herr Miller nach der fünften Regel auf seine Abfindung zu entrichten hat. Doch auch die knapp 2. 000 EUR an Steuergeldern machen keinen Spaß! Das ist nur pure Einkommenssteuer. Ich werde im folgenden Artikel zeigen, dass dies viel besser gemacht werden kann, wenn es um Abfindungen, Abgaben und Fristen geht.

Ergänzung vom 19. September 2013: Kapitalgewinne als Beispiel für weitere laufende Erträge sind hier ein sehr negatives Beispiel, da sie einer separaten Steuer unterworfen sind! Am Anfang dieser Reihe stehen einige "Basic Hints on the Fifth Rule".

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