Abfindung ins Nächste jahr Verschieben

Abgangsentschädigung im nächsten Jahr verschoben

Achtung: Sturz bei Aufschiebung einer Abfindung In der Zwischenzeit habe ich bereits in vielen Artikeln erklärt, dass eine Verlegung des Zahlungstermins einer Abfindung auf das folgende Jahr oft einen positiven Steuereffekt hat. Zuerst einmal wahrscheinlich in meinem Bericht über die "Abfindung und Steuer - das Datum". Ich habe auch darauf verwiesen, dass dies nicht immer vorteilhaft ist, aber dass die Umstellung auf ein Jahr mit niedrigem Einkommen dazu führen kann, dass die Forderung nach der fünften Regel nicht mehr notwendig ist (keine Aggregation mehr).

Lesen Sie mehr dazu im Artikel "Abfindungen - Tücken und Alternativen". Aber vor einigen Monaten habe ich in der FAZ einen Artikel über eine weitere "Falle" nachgelesen. Anders als die vor kurzem hier dargelegten Veränderungen an der Agentur für Arbeit, die ich in Bezug auf ihre Folgen für sehr ernst erachte, glaube ich jedoch, dass es bei dem heute behandelten Themenbereich mehr um einen ganz besonderen Fall geht.

Das, das sicherlich seinen wahren Background hat, das ich aber lieber als bizarres Ereignis bezeichnen würde. Eine Arbeitnehmerin hatte mit ihrem früheren Dienstgeber in einer Aufhebungsvereinbarung die Auflösung des Dienstverhältnisses zum Ende des Jahres vereinbart und es wurde vereinbart, dass die Abfindung "im Januar" des folgenden Jahres zu zahlen ist.

Davon abgesehen hat der Auftraggeber die Abfindung jedoch bereits im Monat Dez. mit der Lohnzettel bezahlt. Diese Massnahme des Unternehmers hat dem Mitarbeiter, wie die begierigen Leserschaft schon seit langem vermutet, erheblichen Sachschaden in Gestalt einer übermässigen Steuerlast verursacht. Die Mitarbeiterin sah sich jedoch nach der Einigung in der Aufhebungsvereinbarung berechtigt und reichte eine Schadenersatzklage gegen die Vorfälligkeit ein.

Der Mitarbeiter hat durch eine sehr einfache Basisregel den Verlust erlitten, die vorsieht, dass jeder Debitor seine Schulden auch vor dem festgelegten Fälligkeitsdatum bezahlen darf. Der Auftraggeber hat hier nichts anderes getan. Zum jetzigen Zeitpunkt beinhaltete die Aufhebungsvereinbarung keine weiteren Verträge, die eine vorzeitige Bezahlung verhindern würden.

Zur Vermeidung von Vorauszahlungen hätte dies im Auftrag durch zusätzliche Begriffe wie "nicht vor Januar" explizit festgehalten werden müssen. Es muss für den Auftraggeber deutlich ersichtlich sein, dass eine frühzeitige Bezahlung auszulassen ist. Ich sagte: Aus meiner Warte keine dringliche Verwarnung, sondern ein Beispiel aus dem Kuriositätenkabinett.

Im Detail gibt es das Gutachten des BAG vom 23.6. 2016, 8 AZR 757/14. Aber vor allem die lange aufgeschobene Überprüfung von 2016!

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