Abfindung in Raten

Ratenzahlung

Es ist möglich, die Abfindung mit dem reduzierten Satz zu versteuern ("Fünftelregel"), wenn Abfindungszahlungen in zwei Raten erfolgen. Jeder, der eine Abfindung in Raten erhält, kommt in der Regelung nicht in den Genuss eines reduzierten Steuersatzes - Bild

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Reduzierter Steuerbetrag für Abfindungszahlungen in zwei Raten

Es ist möglich, die Abfindung zum reduzierten Satz ("fünfte Verordnung") für Abfindungszahlungen in zwei Raten zu versteuern. "Abfindungszahlungen in zwei Raten"). Die Voraussetzungen für eine Mindestteilleistung wurden vom Bundesfinanzhof in seinem Beschluss vom 13. Oktober 2015 festgelegt: Gemäß diesem Beschluss ist der reduzierte Satz anwendbar, wenn die Teillieferung offensichtlich eine kleine Hilfsleistung einer Hauptlieferung ist.

Dazu beinhaltet das Gutachten zwei Beurteilungskriterien, die sich aus den nachfolgenden Leitlinien ableiten lassen: Eine einheitliche Abfindung in zwei Raten steht der Anwendbarkeit des reduzierten Tarifs in Ausnahmefällen nicht entgegen, wenn die Raten im Vergleich dazu eine Haupt- und Hilfsleistung sind und die Hilfsleistung unbedeutend ist. Ein Zusatznutzen kann als unbedeutend angesehen werden, wenn er unter der tariflichen Steuervorteil der Hauptvorteil unter Berücksichtung der spezifischen persönlichen Steuerlast liegt.

Die Teilzahlung ( "vor Steuern") würde den nachteiligen Effekt der Vollbesteuerung nicht einmal ausgleichen. Den Steuerzahlern würde damit die Tarifsenkung im Rahmen der Ein-Fünftel-Regelung verwehrt. Allerdings sollte das Recht einen reduzierten Satz vorsehen, um den Anstieg der Progression abzumildern. Wenn Sie die Abfindung in zwei Raten erhalten möchten, sollten Sie diese beiden Voraussetzungen beachten.

Diskutieren Auftraggeber und Auftragnehmer die Entschädigungshöhe vor Gericht, kann es sein, dass der Auftraggeber nur so viel Schadenersatz zahlt, wie er im Jahr der Abreise zunächst gewähren will. Steuerpflichtige können dann verlangen, dass der spätere Teil der Abfindung ("Berichtigungsbetrag") auf das Jahr ( "Veranlagungszeitraum") zurückgeführt wird, in dem die - prinzipiell favorisierte - Hauptvergütung eingegangen ist.

Genehmigt das Steueramt diesen Antrags auf Ermäßigung der Abfindung in zwei Raten gemäß 163 AV, so ist der Veranlagungsbescheid für das erste Zahlungsjahr gemäß 175 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 AV zu ergänzen, wodurch die Vorzugsbesteuerung (gemäß der Fünftelregelung) auf die Gesamtvergütung (Kapitalausgleich plus Korrekturbetrag) zu erheben ist.

Erfolgt der Gesuch nicht und ist die Steuerveranlagung für den Bemessungszeitraum, in dem die nachträgliche Leistung erbracht wurde, bereits endgültig, so ist der Jahresbescheid über die erste Leistung gemäß 175 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 AFG zu abändern und die bevorzugte Bemessungsgrundlage wegen mangelnder Agglomeration abzulehnen.

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