Abfindung Faktor

Abgangsentschädigungsfaktor

Kompensation des Nachteilsausgleichs = Alter x Betriebsdauer x Spezifischer Faktor. Für Abfindungstaktiken Dementsprechend wird eine Abfindung nach der Berechnungsformel "Dienstjahre" mal "Monatsgehalt" mal "Faktor x" berechnet, letztere zwischen 0,5 und 1,5. Der höchste Betrag kann von Arbeitnehmern um die 50 Jahre erkämpft werden, denn in ihrem Falle ist das Gefährdungspotenzial für den Auftraggeber am grössten. "Oftmals wird von Arbeitgebern versucht, eine Betonung unmittelbar zu erzwingen", sagt Herbert Mühlenhoff, geschäftsführender Gesellschafter der gleichnamigen Organisation.

Oftmals wird auch eine verkürzte Frist vorzeitig vereinbart. Abfindungszahlungen müssen vollständig besteuert werden. Mühlenhoff empfiehlt daher nicht nur: "Wer die Kündigungsbedingungen aushandelt, sollte daher nicht nur eine höchstmögliche Abfindung, sondern auch eine erfolgreiche Rückkehr in den Arbeitslebenslauf im Auge haben. Der Erfolg war groß: Am gestrigen Tag wechselte er nahtlos zu einem neuen Auftraggeber.

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Kompensation - zwischen Mensch und Realität

Wenn der Auftraggeber das Beschäftigungsverhältnis beendet, ist dies in der Praxis keine gute Botschaft für den Mitarbeiter. Doch nach der Verdauung des ersten Schocks lassen viele Mitarbeiter die Registrierkassen läuten und erwarten eine angemessene Abfindung. Ähnlich wie bei vielen Rechtsfragen bewegen sich unzählige Legenden um das Stichwort Abfindung. Allerdings ist es ein Irrtum, dass eine Entlassung durch den Auftraggeber immer zur Auszahlung einer Abfindung führt.

Im Übrigen besteht nach deutschem Recht kein Schadensersatzanspruch bei Auflösung des Anstellungsverhältnisses. Es ist jedoch in der Regel nicht ungewöhnlich, dass der Auftraggeber die Trennungen durch eine finanzielle Entschädigung kompensiert. Die Legende, dass Mitarbeiter im Kündigungsfall Abfindungsansprüche haben, beruht darauf, dass die Mehrheit des Kündigungsschutzverfahrens vor den Arbeitsrichtern damit beendet ist, dass sich die Beteiligten über die Auflösung des Anstellungsverhältnisses gegen Gewährung von Abfindungen einigen.

Für Unternehmer sind die rasche Lösung von rechtlichen Streitigkeiten und die Unsicherheit über den Erfolg von Verfahren gegen die Auszahlung von Abfindungen oft interessant. Die Abfindung wird oft auf der Basis der Berechnungsformel berechnet: Der Betrag des Factors ist in erster Linie abhängig von den Erfolgsaussichten des Klagen. In der Regel gilt: Je eher die Beendigung unwirksam ist, umso größer ist der Faktor.

Anschließend geht der Auftraggeber weiter in die eigene Hosentasche, um sich aus dem für ihn risikoreichen Kündigungsschutz-Verfahren "herauszukaufen". Häufig wird der Faktor 0,5 zugrunde gelegt, d.h. die Abfindung entspricht einem halben Brutto-Monatsgehalt pro Jahr der Beschäftigung. In der Regel ist der wohl am häufigsten vorkommende Schadensfall, in dem eine Abfindung geleistet wird, der Abschluß einer Aufhebungsvereinbarung.

Die Vertragsparteien vereinbaren, dass das Anstellungsverhältnis gegen Gewährung einer Abfindung gekündigt wird - eine Beendigung ist dann nicht mehr notwendig. Auch hier ist die Summe der Abfindung freihandelbar und richtet sich stark nach dem Verhandlungsverhalten der Beteiligten und der Rechtslage. Die oben genannte Formulierung wird auch hier immer wieder als Orientierung verwendet.

Wenn ein Unternehmen geschlossen wird oder durch einen Unternehmenswechsel der Personalbestand reduziert wird, kann der Konzernbetriebsrat oft den Abschluß eines Sozialplans mit dem Auftraggeber durchsetzen. Solche Sozialpläne führen in der Praxis zu Ausgleichsansprüchen für Arbeitnehmer, die durch die Massnahme ihren Arbeitsplatz verloren haben. Über die Summe der individuellen Abfindungszahlungen wird mit dem Auftraggeber vom Gesamtbetriebsrat abgestimmt.

Auch hier wird häufig die umschriebene "Faktorformel" verwendet. Zusätzlich zu diesen üblichen Abgangsfällen gibt es auch solche, in denen die Auszahlung einer Abfindung rechtlich vorgeschrieben ist. Beispielsweise kann der Auftraggeber bei so genannter betrieblicher Entlassung (d.h. einer Entlassung aufgrund des Verlustes eines Arbeitsplatzes) im Entlassungsschreiben darauf hindeuten, dass der Arbeitnehmer eine Abfindung erhalten wird, wenn er auf sein Recht auf Kündigungsschutz verzichtet zu klagen (§ 1a KSchG).

Die Abfindung wird vom Auftraggeber als Entgelt dafür angeboten, dass der Mitarbeiter seine Entlassung annimmt (ohne Klage) und auf ein möglicherweise langwieriges und teures Verfahren vor dem Arbeitsrichter verzichten muss. Für solche Fallbeispiele ist die Abfindung gesetzlich vorgeschrieben und wird auf der Basis eines halben Brutto-Monatsgehalts pro Jahr der Beschäftigung errechnet; das Recht schreibt daher die oben erwähnte Formulierung mit einem Faktor von 0,5 vor.

In seltenen Ausnahmefällen, in denen das Recht die Auszahlung einer Abfindung vorschreibt, ist der sogenannte Klageantrag auf Aufhebung ( § 9 KSchG). Ausnahmsweise kann das Arbeits-Gericht auf Verlangen die Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses beschließen und den Unternehmer zur Leistung einer Entschädigung verpflichten, auch wenn die Beendigung ineffizient war. Die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer kann diesen Wunsch äußern, wenn ihm trotz der fristlosen Beendigung die Fortführung des Anstellungsverhältnisses nicht mehr zuzumuten ist, z.B. weil der Unternehmer ihm auf leichtfertige Weise eine strafbare Handlung vorgeworfen oder ihn durch eine unbegründete Aussetzung der Lohnzahlungen belästigt hat.

Andererseits kann der Auftraggeber die Liquidation verlangen, wenn eine erfolgreiche Kooperation zwischen Mitarbeiter und Auftraggeber aus gewissen GrÃ?nden nicht mehr zu vermuten ist. Dies kann insbesondere dann der fall sein, wenn der Mitarbeiter gegenüber dem Auftraggeber polemische und beleidigende Aussagen macht. Für diese Aufstellung ist eine " angemessene " Vergütung vorgesehen und es werden nur Obergrenzen festgelegt.

Abhängig vom Einzelfall sind Abfindungszahlungen von bis zu 12 oder 18 Monatseinkommen zu leisten (§10 KSchG).

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