Abfindung bei Entlassung

Abgangsentschädigung

Andernfalls können die Mitarbeiter versuchen, einen Vergleich vor Gericht zu erreichen. Allerdings nur, wenn die Kündigung nicht zulässig ist. Hier erfahren Sie, wann Sie als Mitarbeiter noch mit einer Kündigungsentschädigung rechnen können und wie hoch Ihre Entschädigung sein könnte.

Abgangsentschädigung für die Kündigungsfrist - der gesüßte Abgang

Weshalb werden Abfindungszahlungen geleistet? Auf den ersten Blick erscheint es widersprüchlich: Obwohl die Unternehmer in der Regel nicht gesetzlich zur Zahlung von Abgangsentschädigungen angehalten sind, machen sie oft von dieser Möglichkeit Gebrauch. Die Unternehmer verlangen einen triftigen Grund für die Entlassung, damit eine effektive Entlassung festgestellt werden kann. Mit Hilfe einer Entlassungsklage kann der Mitarbeiter beurteilen, ob die Entlassung wirklich rechtswirksam war.

Zur Vermeidung eines potenziell langen und kostspieligen Prozesses mit unsicherem Ergebnis bietet der Unternehmer oft eine Abfindung an - zum Beispiel bei Qualitätsverhandlungen. Man könnte also mit drastischen Worten behaupten, dass sich der Auftraggeber freiwillig "kauft". Die Vertrauensbasis nach der Beendigung wird dafür oft zu sehr erschüttert. So geht es im Rechtsstreit in Wirklichkeit kaum um die angebliche Fortsetzung des Beschäftigungsverhältnisses, sondern vor allem um eine Abfindung.

Abfindung in Frankreich

Wenn ein Arbeiter nach französichem Arbeitsgesetz von seinem Auftraggeber entlassen wird oder wenn er eine Abfindungsvereinbarung untereinander abgeschlossen hat, stellt sich unter anderem folgende Frage: Hat der Arbeiter nach dem französichen Arbeitsgesetz Anrecht auf Abfindung? Falls ja, wie hoch ist die Abfindung? Der Sammelbegriff "Entschädigung" (Entschädigungen) bezieht sich im französichen Arbeitsgesetz auf verschiedene Forderungen des Mitarbeiters bei Kündigung seines Arbeitsvertrags.

Nach deutschem Berufsrecht ist die Abfindung eine Einmalzahlung zur Ersetzung der gesetzlichen Anforderungen des Mitarbeiters. Im Inland bezahlt der Dienstgeber eine Abfindung, um die Klage seines Dienstnehmers auf Kündigungsschutz zu unterdrücken. In Frankreich umfasst der Ausdruck "Abfindung" im Arbeitsgesetz unterschiedliche Forderungen des Mitarbeiters. Einerseits gibt es Geldbeträge, auf die der Mitarbeiter aufgrund zwingender Vorschriften und ohne Rücksicht auf die Gesetzmäßigkeit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses Anspruch hat.

Andererseits hat der Mitarbeiter Anspruch auf Schadenersatz wegen Nichtbeachtung der gesetzlichen Bestimmungen. Für den Kündigungsfall durch den Auftraggeber ist eine Abfindung an den Mitarbeiter aufgrund der Beendigung vom Gesetzgeber gefordert und unerlässlich. Mit Ausnahme der außerordentlichen Beendigung ist der Dienstgeber verpflichtet, dem Dienstnehmer diese gesetzmäßige Abfindung für alle Arten der Beendigung zu zahlen.

Ein Mitarbeiter, der auf unbestimmte Zeit angestellt wurde und dessen Dienstzeit sich über einen Zeitraum von mehr als einem ununterbrochenen Jahr erstreckt, hat ein Anrecht auf eine staatliche Abfindung. Tarifverträge, Arbeitsverträge oder Betriebsübungen können für den Mitarbeiter zu höheren Gehältern als den gesetzlichen Abfindungszahlungen oder kürzeren Mindestdienstzeiten für die Gewährung aufkommen.

Bemessungsgrundlage für die gesetzlich vorgeschriebene Abfindung ist der Bezugslohn. Die Arbeitgeberin muss die für den Mitarbeiter vorteilhaftere Beurteilungsgrundlage akzeptieren: Danach erhält der Mitarbeiter eine Vergütung in der Größenordnung von einem Dritteln des in den vergangenen zwölf Lebensmonaten erzielten Einkommens; andererseits kommt die Faustformel von einem Dritteln zur Anwendung. Dabei erhält der Mitarbeiter ein Dritteln des in den vergangenen drei Lebensmonaten vor Vertragsende bezogenen Lohnes.

Gemäß den Vorschriften des Arbeitsgesetzbuches hat ein Mitarbeiter, der seit mehr als einem Jahr im Betrieb ist, Anrecht auf eine Abfindung von 1/5 des Monatslohns pro Jahr der Beschäftigung im Betrieb, zuzüglich 2/15 des Monatslohns für jedes Jahr der Beschäftigung von zehn Jahren oder mehr. Der Mitarbeiter wird nach 5 Jahren im Betrieb entlassen.

Derzeit erwirtschaftet er EUR 1.500 pro Kalendermonat: Ein Mitarbeiter wird nach 12 Jahren im Unternehmen entlassen. Bei einer einvernehmlichen Auflösung des Anstellungsverhältnisses durch einen Aufhebungsvertrag (Rupture Conventionnelle) ist auch die Abfindung vom Auftraggeber zu zahlen. Es handelt sich um die oben beschriebene gesetzliche Abfindung oder im Kündigungsfall um die tariflich vereinbarte Abfindung.

Wenn der Mitarbeiter weniger als ein Jahr im Unternehmen tätig war, wird diese Abfindung zeitanteilig berechnet. Abschließend ist auch der verbleibende Urlaub, der dem französichen Mitarbeiter im Falle einer Entlassung zu gewähren ist, zu entschädigen. Anders als im deutschem Recht ist es für den Unternehmer nicht möglich, vom Mitarbeiter zu verlangen, dass er seinen verbleibenden Urlaub innerhalb der Frist bezahlt.

Demnach hat der Mitarbeiter das Recht auf die Zahlung eines Geldbetrags. Prinzipiell hat der Auftraggeber das Recht, von seinem Mitarbeiter Urlaub zu fordern. Wird die Entscheidung zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses getroffen, ist es zu spat, den verbleibenden Urlaub zu beanspruchen, so dass es noch eine große Zahl von Abwesenheitstagen geben kann und der Auftraggeber sie dann auszahlen muss.

Wenn der Dienstgeber dem Dienstnehmer eine fristlose Beendigung ausgesprochen hat und die Mitteilung als normale Mitteilung neu interpretiert wird oder wenn der Dienstnehmer während der Frist von der Arbeit entlassen wurde, ist diese Abfindung zu leisten. Zusätzlich zum gesetzlich vorgeschriebenen Vergütungsanspruch gibt es einen Vergütungsanspruch (der in etwa der in Deutschland geltenden Vergütung entspricht), wenn der Beschäftigte behaupten kann, dass die gegen ihn gerichtete Entlassung unberechtigt ist.

In der Regel beschwert sich der Mitarbeiter nicht über die Fortsetzung seines Arbeitsverhältnisses, sondern über die Vergütung für den Wegfall seines Jobs, so dass diese Vergütung in den Gesprächen zwischen Mitarbeiter und Auftraggeber eine wichtige Funktion hat. Bei Arbeitnehmern, die seit weniger als zwei Jahren im Betrieb sind und/oder in einem Betrieb mit weniger als 11 Mitarbeitern arbeiten:

Für Mitarbeiter, die seit mehr als zwei Jahren im Betrieb sind und in einem Betrieb mit mehr als 11 Mitarbeitern tätig sind, richtet sich die Entschädigungshöhe nach dem freien Wahl des Gerichts und insbesondere nach der Schadenshöhe: Auch in diesem Falle besteht für den Auftraggeber das Verlustrisiko, dass er das Arbeitsentgelt für höchstens 6 Monaten an den Mitarbeiter abbezahlt wird.

Die folgenden Regelungen finden Anwendung, wenn ein Arbeitgeber gegen die Kündigungsvorschriften aus betrieblichen Gründen verstößt: Bei Arbeitnehmern, die seit weniger als zwei Jahren im Betrieb sind und/oder in einem Betrieb mit weniger als 11 Mitarbeitern arbeiten: Für Mitarbeiter, die seit mehr als zwei Jahren im Betrieb sind und in einem Betrieb mit mehr als 11 Mitarbeitern tätig sind, richtet sich die Entschädigungshöhe nach dem freien Wahl des Gerichts und insbesondere nach der Schadenshöhe:

Bekommt der Mitarbeiter aufgrund einer Beendigung ohne Grund zur Beendigung eine Abfindung, hat er keinen Vergütungsanspruch wegen der Nichtbeachtung des Aufhebungsverfahrens. Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Arbeiter in Frankreich in den meisten FÃ?llen eine Abfindung erhalten wird. Allerdings ist es im Falle eines Streits sehr unerlässlich, einen Arbeitsanwalt hinzuzuziehen, damit die Summe der Abfindung die korrekte ist.

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